Es ist erst zwei Tage her, dass die SVG in einem dramatischen Spiel beim TV Ingersoll Bühl hauchdünn den Einzug in das Pokalfinale verpasst hat. Klar, dass die über acht Stunden dauernde Rückfahrt von Enttäuschung geprägt war. „Das gehört im Sport dazu, dabei war es gut, dass wir alle noch zusammen waren und nicht sofort nach Hause konnten. Damit war es möglich den Frust gemeinsam zu bewältigen und zu spüren, dass wir eine starke Gemeinschaft sind“, sah Kapitän Scott Kevorken in der Rückfahrt auch etwas Positives. „Und wir müssen jetzt nach vorne schauen, wir haben in der Liga mit Platz sechs und zwei Spielen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel eine super Ausgangsposition, uns noch ein wenig nach oben zu arbeiten. Da hilft es uns nicht dem Halbfinale nachzutrauern“, so Kevorken.

Deshalb bat Stefan Hübner seine Jungs auch am Donnerstag nach dem Halbfinale – die SVG kehrte erst um 08:00 Uhr Morgens aus Bühl zurück – Nachmittags bereits wieder zum Training. „Wir haben schon kürzlich gesagt, dass das in der Bundesliga ein wichtiger Monat für uns ist. Dabei bleibt es. Wir sind als Sechster in einer guten Position, die versuchen wir jetzt weiter zu festigen oder sogar auszubauen“, so Hübner. Und so trainierte der SVG Troß am Freitag nochmals, ehe man sich am Nachmittag zum nächsten Auswärtsspiel bei den Chemie Volleys Mitteldeutschland machte. Die Chemie Volleys besiegten die Lüneburger im DVV Pokal Viertelfinale in der heimischen Gellersenhalle mit 3:1, jetzt soll der nächste Sieg folgen. Um dann am 19. Dezember zu Hause mit einem weiteren Sieg gegen den TV Rottenburg einen runden Jahresabschluss feiern zu können.

Die Chemie Volleys sind momentan Tabellenletzter, dabei ist ihr selbst formuliertes Saisonziel Tabellenplatz sechs, also die Position der SVG. „Ich weiß, dass meine Spieler es besser können“, glaubt Quell nach wie vor an das Potenzial seiner Mannschaft.
Die Partie beginnt um 19.30 Uhr in der Jahrhunderthalle Spergau. Live zu sehen auf sportdeutschland.tv .