In der zweiten Liga war die HUK-Coburg Arena ein gefürchteter Spielort für gegnerische Teams. Und so ist der Spitzname der Heimspielstätte der VSG Coburg, bei der fast alles in grün gehalten ist, die „grüne Hölle“. Doch seitdem die Cobuger 2013 in die erste Liga aufgestiegen sind, hat der Heimnimbus Risse erhalten. In 24 Heimspielen in der Volleyball Bundesliga gab es lediglich sieben Siege. Und auch die SVG hat bisher gute Erfahrungen mit den Coburgern gemacht. Im Hinspiel gab es in der Gellersenhalle eine Galavorstellung (3:1) und im Rückspiel in Coburg einen umkämpften Auswärtssieg, aber ebenfalls mit 3:1.

Doch die SVG sollte Vorsicht walten lassen und die Franken nicht unterschätzen. Denn das Team hat sich im Vergleich zur Vorsaison enorm gewandelt. Topspieler Itamar Stein (Israel) hat das Traineramt übernommen und eine konplett neue Mannschaft geformt. Und die spielt in dieser Saison durchaus erfolgreich. Mit zwei Siegen aus drei Spielen sind die Coburger erfolgreich gestartet und liegen nur zwei Punkte hinter der SVG Lüneburg in der Tabelle.

Eine Heimkehr zu seinem Ex-Club erlebt dabei SVG Zuspieler Adam Kocian. „Ich freue mich in Coburg zu spielen. Doch ich trage jetzt das Trikot der SVG und da wollen wir natürlich auch in Coburg gewinnen“, so Kocian.  Und auch wenn die SVG als leichter Favorit in dieses Spiel gehen dürfte, rechnet sich Coburgs Trainer Itamar Stein gute Chancen aus: „Ich denke vor heimischer Kulisse können wir fast alle Teams der Liga schlagen. Gegen Lüneburg wartet wieder ein starker Gegner auf uns, aber wenn wir eine gute Leistung abrufen, können wir sie auch schlagen.“

Das Spiel wird live ab 19:30 Uhr auf sportdeutschland.tv übertragen. Es gibt auch wieder  im Restaurant „Alexander der Große“ in Kirchgellersen ab 19:00 Uhr ein Public-Viewing.