Kategorie: Bundesliga-Team

Der Lüneburgder Block gegen Friedrichshafens David Sossenheimer

Playoff-Halbfinale daheim in Hamburg

„Gewissheit, dass wir gegenhalten können“

LüneHünen lassen nach dem 0:3 zum Auftakt in Friedrichshafen den Kopf nicht hängen

Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Diese Sportler-Weisheit gilt in englischen Wochen erst recht – und Spiele alle drei Tage sind im Volleyball jetzt in der entscheidenden Saisonphase mit den Playoffs der Normalfall. Nach dem ersten Halbfinale am Mittwochabend am Bodensee steht am Sonnabend um 20 Uhr in der Hamburger CU Arena Match zwei gegen den VfB Friedrichshafen an. Und mit Unterstützung der lautstarken Fans im Rücken hoffen die LüneHünen, die Auftaktniederlage ausgleichen zu können. Karten sind noch im Vorverkauf oder am Sonnabend an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.

 

Fans im Rücken sind ein Faustpfand

Der 0:3-Start sieht nur auf den ersten Blick wie ein Fehlstart aus. In den ersten beiden Sätzen präsentierte sich die SVG lange auf Augenhöhe, bis in der Crunchtime jeweils der Favorit seine Klasse ausspielen konnte. Hauptsächlich dafür verantwortlich war der polnische Nationalspieler Bartlomiej Boladz, der bei seinen Aufschlägen einen Sahnetag erwischte. In der Hauptrunde mit dieser Stärke nicht herausragend aufgefallen, schickte allein er am Mittwoch sieben Asse übers Netz und dazu viele, viele Aufschläge aus der Kategorie „mit Wirkung“.

„Gegen ihn haben wir keine Lösung gefunden, gegen ihn haben wir die meisten Breaks kassierte. Und dann ist er richtig in einen Rhythmus gekommen und hat seine Asse produziert. Letztlich war das das einzige, was nicht gepasst hat. Alles andere war völlig okay. Das waren zwei Sätze auf sehr anständigem Niveau. Und im dritten Satz war es anfangs auch noch gut, bis durch das gute Service auch bei anderen Friedrichshafenern die Moral angeknackst war“, blickt Chefcoach Stefan Hübner zurück.

 

Lösung gegen VfB-Power im Aufschlag gefragt

Das Argument, die unterschiedliche Belastung beider Teams habe sich negativ ausgewirkt, lässt der Coach nur bedingt gelten: „Klar hatten die eine längere Pause zwischen den Spielen, wir aber dafür vielleicht den besseren Rhythmus. Keine Frage ist auch die Reiserei im Bus belastend. Aber das alles kann man auch leicht als Ausrede benutzen, das darf gar nicht erst in die Köpfe. Es sind eben Playoffs, da gehört das eben dazu.“ Dennoch: Gleichstand ist vor dem Spiel jetzt auch nur bedingt hergestellt – Friedrichshafen sitzt nicht 12 Stunden im Bus, sondern fliegt nach Hamburg…

Wo also gilt es für die SVG vor dem zweiten Duell anzusetzen? „Wir müssen uns natürlich etwas gegen die Aufschläge einfallen lassen – und dann an die ersten beiden Sätze anschließen. Aus denen nehmen wir die Gewissheit mit, dass wir gegenhalten können“, sieht Hübner keinen Grund, vor dem neuerlichen Duell David gegen Goliath in Ehrfurcht zu erstarren.

Lüneburg, LüneHünen, Playoff-Halbfinale, Volleyball-Bundesliga

Die Mannschaft schwört sich ein

0:3 Auftakt im ersten Halbfinalspiel

Zwei Sätze lang auf Augenhöhe, aber nicht clever genug

Ausgeruhter Favorit Friedrichshafen schlägt im 3. Satz gnadenlos zu

Zwei starke Sätze reichten lediglich, um den Favoriten ins Schwitzen zu bringen, am Ende aber stand das befürchtete Resultat: 0:3 (22:25, 23:25, 11:25) verloren die LüneHünen zum Auftakt der Halbfinal-Playoffs beim VfB Friedrichshafen und gehen so mit einem Rückstand ins erste Heimspiel der best-of-5-Serie, zu dem die SVG am kommenden Sonnabend um 20 Uhr das Team vom Bodensee in der Hamburger CU Arena erwartet. Im anderen Halbfinale setzte sich Haching mit 3:1 gegen Berlin durch.

Chefcoach Stefan Hübner schickte wieder die Starting Six aufs Feld, die in den Playoffs bisher stets begann. Der drei Tage zuvor nach seiner Einwechselung für Noah Baxpöhler so starke Mittelblocker Florian Krage musste also wieder auf die Bank. Stattdessen legte nun Baxpöhler einen guten Auftritt hin, verwandelte 7 seiner 9 Angriffe (70%), steuerte noch je ein Ass und einen Defensiv-Block bei und wurde am Ende MVP der Gäste. Mehr als seine insgesamt 9 Punkte schaffte – mal wieder – Ryan Sclater (14), doch mit 38% verwandelter Angriffe war der Diagonale bei weitem nicht so effektiv wie zuletzt.

 

Sossenheimer von SVG nie zu kontrollieren

Da standen auf der anderen Seite des Netzes ganz andere Kaliber. Zum Beispiel Außenangreifer David Sossenheimer (18 Punkte) und der Diagonale Bartlomiej Boladz (15). Und die Häfler spielten immer wieder erfolgreich das erste Tempo, die Mittelblocker Philipp Collin (9) und Andreas Takvam (8) kamen so ein ums andere Mal zum Zuge. Alle brauchten allerdings Anlaufzeit, den besseren Start hatte die SVG, die ein 11:8 vorlegte und bis zur Crunchtime führte (20:19). Dann drehte der VfB mit seiner ganzen Coolness das Ergebnis auf 23:20 um. Jakub Janouch mit dem Zuspieler-Trick und der gerade eingewechselte Daniel Malescha machten den Deckel drauf.

Doch das Hübner-Team zeigte sich wenig beeindruckt, spielte einen noch stärkeren zweiten Durchgang. Immer öfter packte jetzt der Block zu – so gleich am Anfang Sclater und Baxpöhler zweimal gegen Sossenheimer – oder war zumindest dran. Und immer besser kam nun auch Cody Kessel zur Geltung, machte in diesem Satz 5 seiner 8 Punkte. 5 Punkte gingen auch auf Baxpöhlers Konto. Zeitweise wurde es recht still in der mit 1375 Zuschauern nur sehr mäßig gefüllten großen Halle. 10:8 führten die Gäste, der VfB drehte auf 11:10, die SVG konterte (14:17). Als Kessel einen Monsterblock gegen Boladz zum 21:17 setzte, schien es dem Satzausgleich entgegen zu gehen.

 

Boladz packt die Asse zur Wende aus

Schien – der Gegner ist aber eben der große, in vielen engen „Schlachten“ erfahrene VfB Friedrichshafen. Boladz, mit dessen Serien die SVG schon zuvor Mühe gehabt hatte, kam wieder an den Aufschlag – und prügelte bis zum 24:21 drei Asse über das Netz. Kein Wunder, dass er am Ende MVP der Häfler wurde. Auch der wieder eingewechselte Malescha punktete erneut. Die LüneHünen kamen noch einmal auf 24:23 heran, dann wurde Kessel von Sossenheimer geblockt, 25:23.

Wie würden die LüneHünen diesen zweiten moralischen Rückschlag in der Crunchtime verdauen? Zumal sich nun sicher auch auswirkte, dass der Gegner seit seinem letzten Spiel vier Tage länger Pause hatte? Die Antwort gaben die Süddeutschen, nun richtig auf Touren, schnell. Nach der ersten technischen Auszeit schon 8:3 führend, stellte Sossenheimer mit zwei Assen in Folge gleich auf 10:3. Bei der SVG kam nur noch Sclater wirklich durch (4 von 8 Angriffen), zu viel lief aber über ihn, was dem VfB die Arbeit erleichterte. Der Vorsprung wuchs und wuchs, auch Wechsel bei der SVG konnten das Unheil nicht mehr aufhalten. So sammelte Youngster Konrad Thole nach der zweiten technischen Auszeit (16:8) noch seine ersten Playoff-Erfahrung – auch die einer weiteren Aufschlagserie von Boladz. Nach nur 22 Minuten war das Thema erledigt, nach insgesamt 78 Minuten machte Athanasios Protopsaltis das Match zu.

 

Dennoch: Die LüneHünen boten lange auf Augenhöhe Paroli und wollen nun am Sonnabend in Hamburg mit der Unterstützung ihrer Fans noch eine Schippe draufpacken.

 

Die SVG spielte mit: Sclater, Baxpöhler, Schlien, Schriemer, Szeto, Kessel, Koslowsky; eingewechselt: Pompe, Thole.

Ray mit erfolgreicher Annahme

Auftakt in Friedrichshafen unter erschwerten Bedingungen

Gestresste LüneHünen bei einem ausgeruhten Gegner
Es ist eigentlich ein ohnehin schon ungleiches Duell, angesichts des mehrfach höheren Saisonetats des Rekordmeisters ein Vergleich David gegen Goliath. Doch dieser Auftakt ins Playoff-Halbfinale gegen den VfB Friedrichshafen läuft für die LüneHünen zusätzlich unter erschwerten Bedingungen. So haben sie nur eine kurze Pause gehabt, und zwei Fünf-Satz-Spiele innerhalb von vier Tagen werden ebenso in den Knochen stecken wie eine etwa zwölfstündige Busfahrt in den Süden. So gilt es wohl vor allem, das Beste aus diesem Halbfinalstart zu machen, wenn am Mittwoch (20 Uhr/Stream auf sporttotal.tv) der Anpfiff ertönt.
Das Match läuft wieder im Public Viewing bei Vereinswirt Stelios in Kirchgellersen (Restaurant „Alexander der Große“).

Gute Stimmung trägt das SVG-TeamSo happy alle am Sonntag mit dem Weiterkommen nach dem Sieg gegen Frankfurt waren – nur drei Tage später stellt das erste von maximal fünf Halbfinals in der Serie „best of 5“ nun besondere Herausforderungen. Kein Wunder, dass Trainer Stefan Hübner launig meinte: „Nordsee wäre mir jetzt lieber als Bodensee.“ Nach zwei Kräfte zehrenden Tiebreak-Spielen am letzten Mittwoch und am Sonntag ist das Trainingspensum ohnehin schon erheblich heruntergefahren, nun kommen noch logistische Erschwernisse hinzu. Denn an einen Aufenthalt in Friedrichshafen selbst ist derzeit nicht zu denken, weil durch die Messe AERO die Betten-Kapazität in der Stadt ausgebucht ist.

Zu spät konnte sich die SVG um ein Quartier kümmern, weil nicht nur das eigene Weiterkommen sondern auch der Gegner zu lange offen blieb – es hätte ja auch z.B. Haching werden können. Also übernachtet der SVG-Tross von Dienstag auf Mittwoch in Oberreute bei Lindau, etwa 50 Kilometer von Friedrichshafen entfernt. Und dort findet auch die letzte Trainingseinheit vor dem Spiel statt, der Weg zur ZF Arena ist mehr als eine Autostunde weit. „Das sind natürlich alles keine optimalen Bedingungen, aber die gute Stimmung im Team hilft in dieser Phase weiter“, hofft der Coach, dass sich seine Schützlinge von solchen Störfaktoren nicht beeindrucken lassen.
Gegen Frankfurt jedenfalls brachten Ryan Sclater & Co. viel Energie und Behauptungswillen ein, wollten unbedingt im Geschäft bleiben. Selbst Hübner steuerte ungewöhnlich oft die Siegerfaust bei und gab seine Emotionen so aufs Feld weiter. „Und die Jungs haben es ruhig und souverän gespielt, obwohl sie immer wieder im Rückstand lagen“, lobte der Sportliche Leiter Bernd Schlesinger.

VfB-Trainer Heynen fordert SteigerungSo weiß selbst Friedrichshafens Chefcoach Vital Heynen, wie schwer es gegen die LüneHünen wird, obwohl die Häfler klar in der Favoritenrolle sind. „Wir müssen besser spielen, sonst bekommen wir gegen jeden Gegner ein Problem,“ war er trotz der zwei Siege (jeweils 3:0) gegen Bühl nicht zufrieden. Immerhin brauchte seine Mannschaft nur zwei Spiele zum Weiterkommen und hatte nun eine Woche Zeit, durchzuschnaufen und sich gezielt vorzubereiten. Und trotz der 2:3-Heimniederlage im Januar in der Bundesliga-Hauptrunde, der einzigen in der ZF Arena, ist der VfB daheim natürlich eine Macht.

Anders sieht das dann vielleicht schon am kommenden Sonnabend (20 Uhr) beim zweiten Match in der Hamburger CU Arena aus. Der Vorverkauf läuft bereits
Playoff-Halbfinalplakat

Die SVG steht im Halbfinale

Das erste Heimspiel der Serie „best of 5“ im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft  folgt am kommenden Sonnabend, 13. April um 20:00 Uhr , in der CU Arena Hamburg-Neugraben. Tickets gibt es ab sofort online bei Ticketmaster sowie auf der SVG-Geschäftsstelle.

Seid dabei, wenn uns wieder ein großer Coup in der CU Arena gelingen sollte. Wir brauchen Eure Unterstützung

 

Eure

SVG Lüneburg

Die LüneHünen haben und machen weiter Spaß

Drittes Spiel gegen Frankfurt wieder ein Krimi

– Nun ab Mittwoch gegen Friedrichshafen

 

Auf zum Bodensee: Als „wunderbare Reise“ hatte Trainer Stefan Hübner diese außergewöhnliche Saison mit vielen Bestmarken in der Vereinsgeschichte schon vor Wochen bezeichnet – diese wunderbare Reise der LüneHünen geht nun noch weiter. Die SVG Lüneburg steht im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft und trifft dort in den Playoffs der besten vier deutschen Teams schon ab diesem Mittwoch (20 Uhr) auf den VfB Friedrichshafen. Das erste Heimspiel der Serie „best of 5“ folgt am kommenden Sonnabend, 13. April, in der CU Arena Hamburg-Neugraben. Tickets gibt es ab sofort online bei Ticketmaster sowie auf der SVG-Geschäftsstelle.

Im 3. Viertelfinale fügten die LüneHünen ihrer langen Reihe denkwürdiger Spiele ein neues Match hinzu. 3:2 (20:25, 25:14, 25:22, 31:33, 15:10) hieß es nach 133 Minuten gegen die United Volleys Frankfurt. 1300 Fans in der Hamburger CU Arena waren aus dem Häuschen und feierten ihre Helden noch lange. 3:2 -aber für Frankfurt – war auch das zweite Match am Mittwoch ausgegangen, nachdem die SVG schon 2:0 geführt und auch den ersten Vergleich gewonnen hatte.

 

Starke Mrdak und Fragkos

reichen United nicht

„Do or die“ hieß es also dieses Mal für beide Teams und United musste dabei verkraften, dass mit Außenangreifer Moritz Karlitzek wegen gebrochenem Daumen ein wichtiger Spieler fehlte. Aber dafür trumpften wieder wie am Mittwoch der Diagonale Milija Mrdak (33 Punkte) und Außenangreifer Andreas Fragkos (20) groß auf, gut in Szene gesetzt von Zuspieler Maksim Buculjevic. Mrdak wurde später auch als Bester seiner Mannschaft ausgezeichnet.

Und die Gäste schlossen da an, wo sie am Mittwoch aufgehört hatten, begannen selbstbewusst mit druckvollem Aufschlag, starkem Block und guten Angriffen. Zur ersten technischen Auszeit führten sie 8:6, beim zweiten Break lag die SVG 16:15 vorn. Aber aus einem 17:16 machte United dann ein 17:20 und baute diese Führung dann noch aus.

Durchgang zwei nahm dann aber einen völlig anderen Verlauf. Wie aus einem Guss spielte das Hübner-Team plötzlich auf, als Initialzündung wirkten Punkte von Ryan Sclater zum 3:3, 4:3, 5:3 und 6:4 allein bis zur ersten technischen Auszeit (8:5). Zudem war Michel Schlien nun auf Betriebstemperatur mit 5 Punkten, und an seiner Seite fand im Mittelblock der für Noah Baxpöhler eingewechselte Florian Krage sofort ins Spiel und ließ den SVG-Block zu einer Mauer werden.

Satte 5 direkte Punkte machte er dort noch mit Abwehraktionen, verwandelte zudem 9 seiner 11 Angriffe (82%) und war später einfach nur happy: „Ich habe einen guten Tag erwischt, unsere Annahme war aber auch klasse. Ich freue mich, dass ich auch mal Verantwortung übernehmen durfte, von draußen zuzuschauen ist schon recht schwer. Und ich bin froh, dass ich helfen konnte.“ Und wie der 22-Jährige das konnte, gegen ihn fand Frankfurt kein Mittel, vor allem, wenn Zuspieler Adam Schriemer sich für das erste Tempo entschied. So wurde auch Schlien nun wirkungsvoll eingesetzt, und so war der zweite Satz nach nur 24 Minuten klar entschieden.

 

Das erste Tempo als

höchst wirksames Mittel

Im dritten Abschnitt erwischte die SVG wieder einen Fehlstart, lag schnell 1:5 hinten und lief diesem Rückstand lange hinterher (5:8, 13:16). Die Wende kam spät: von 15:17 stellten Sclater & Co. auf 18:17, hin und her ging es nun, ehe Sclater mit zwei Punkten und der immer besser werdende Ray Szeto mit dem Satzball die Fans jubeln ließen. Szeto wurde noch zweitbester Scorer (17 Punkte) hinter Sclater (29) und überzeugte auch in der Annahme (56%) wie auch Cody Kessel (60%) und vor allem Libero Tyler Koslowsky (62% positive Annahme, 48% sogar perfekt). „T.K.“ wurde schließlich auch MVP.

 

Auch in Satz vier hatten die Gäste den besseren Start (5:1), mussten aber die SVG dieses Mal schnell wieder herankommen lassen auf 7:8, machten daraus aber ein 7:10. Doch die LüneHünen ließen sich nicht entmutigen. Punkte von Krage zum 13:13 und 14:14 machten alles wieder offen, vor allem aber bekam Sclater nun einen Lauf: 11 Punkte in diesem Durchgang. Weil auf der Gegenseite auch Mrdak und Fragkos zuverlässig zuschlugen, blieb es nicht nur bis zum Ende offen sondern entwickelte sich die Verlängerung zum Krimi. Vier Matchbälle vergab die SVG, Frankfurt erzwang mit dem sechsten Satzball zum 33:31 den Tiebreak.

 

Immer wieder wichtige

Punkte von Florian Krage

Befürchtungen, dass die LüneHünen nach diesem moralischen Tiefschlag nun einbrechen könnten, erwiesen sich schnell als grundlos. Wieder spielte dabei Krage eine wichtige Rolle, zwei Punkte steuerte er zur 4:1-Führung bei, auch das 7:3 ging auf sein Konto und einen Aufschlag mit Wirkung nutzte Schlien zum 8:3 beim letzten Seitenwechsel. Diesen Vorsprung ließen sich die SVG und die längst stehend feiernden Fans nicht mehr nehmen, und Sclater war es vorbehalten, den Matchball zu verwandeln.

„Bis auf das Angriffsspiel haben wir alle anderen Dinge gut gemacht“, hatte Trainer Hübner nur wenig auszusetzen, lobte aber vor allem die Einstellung: „Wir haben eine hervorragende Stimmung im Team, das macht in dieser physisch anstrengenden Saisonphase einiges leichter. Jetzt kommt viel darauf an, ob man mit den Gedanken schon in der Heimat ist oder ob man noch Spaß zusammen hat – und den haben die Jungs. Sie wollen einfach noch zusammenbleiben und haben dafür ihre ganze Energie aufs Feld gebracht.“

 

Die SVG spielte mit: Sclater, Szeto, Schlien, Baxpöhler, Kessel, Schriemer, Koslowsky; eingewechselt: van Solkema, Krage.

Die Mannschaft erwartet den gegnerischen Aufschlag

3. Spiel: „do or die“- die Entscheidung

Eine Playoff-Serie mit der ganz besonderen Würze

LüneHünen wollen gegen Frankfurt ins Halbfinale

Weiter geht’s, der Mund ist abgeputzt, der Hunger aber noch nicht gestillt: Den einen, letzten Schritt ins Halbfinale wollen die LüneHünen nun an diesem Sonntag (19 Uhr, CU Arena Hamburg-Neugraben) mit einem neuen Anlauf gehen, wenn es im Playoff-Viertelfinale zum dritten Aufeinandertreffen mit den United Volleys Frankfurt kommt.

Der zweite Versuch in der Best-of-3-Serie war ja am späten Mittwochabend gescheitert, nach zwei gewonnenen Sätzen in Frankfurt kehrte die SVG mit einer 2:3-Niederlage zurück. „So etwas gibt es eben mal im Volleyball, wir haben ja auch schon Spiele nach einem 0:2 gedreht“, ging Trainer Stefan Hübner noch vor Mitternacht zur Tagesordnung über und ergänzte: „Nach dem gewonnenen ersten Spiel gibt eine 2:0-Satzführung im zweiten Spiel auch keine Garantie für ein Weiterkommen. Das ist eben die besondere Würze, die Playoffs so in sich haben.“

 

Spannende Entscheidung Sonntag in Hamburg

Bleibt zu hoffen, dass seine Schützlinge die Enttäuschung ebenso schnell aus den Köpfen bekommen haben. Direkt nach dem Match wirkten sie doch ziemlich betroffen. Und so ein Kampf über 131 Minuten plus mehrstündiger Busfahrt zurück in der Nacht geht auch an die Substanz. Da ist es vielleicht ganz gut, dass nicht schon wieder am Sonnabend sondern erst am Sonntag gespielt wird. „Die Jungs machen einen frischen Eindruck, schleppen sich nicht irgendwie durch die Gegend. Und die Stimmung ist gut, keiner hat größere Wehwehchen. Negative Gefühle unmittelbar nach einer Niederlage gehören dazu, man muss eben schnell den Fokus auf das nächste Spiel richten“, sah Hübner seine Spieler schnell wieder in Vorfreude auf das neue Duell.

Psychologisch im Vorteil fühlen sich dagegen jetzt die Hessen, die sich ja schon fast in der Sommerpause befanden und dann wie Phönix aus der Asche auferstanden, mit dem Rücken an der Wand stehend die Wende und eine echtes „do or die“-Spiel erzwangen – wer nun verliert, ist raus. „Es fühlt sich einfach großartig an, wieder nach Hamburg fahren zu dürfen“, war United-Cheftrainer Stelio deRocco erleichtert und fordert nun: „Wir müssen das gleiche hohe Level beibehalten, nicht nur spielerisch, sondern auch, was Konzentration, Beharrlichkeit, Selbstbewusstsein und Siegeswille angeht.“ Aber welche Aufstellung wählt der im ehemaligen Jugoslawien geborene, weit in der Welt herumgekommene Kanadier (weitere Stationen: Italien, Australien, Vereinigte Arabische Emirante, Rumänien, Polen)?

 

Bilanz spricht weiter Für die LüneHünen

DeRocco spielte schon einige Varianten durch, lag mit seinen Wechseln – auch während der Spiele – richtig und bereitete der SVG damit einiges Kopfzerbrechen, gerade am Mittwoch mit den Änderungen auf den Positionen Zuspieler, Diagonal- und Außenangriff. Kollege Stefan Hübner dagegen setzte jeweils auf eine eingespielte Starting Six und wurde ebenfalls dafür bestätigt durch starke Leistungen. So kam Ryan Sclater zweimal auf 31 Punkte, stand sein Team zweimal gut in der Feldabwehr und Annahme und spielte seine Qualitäten im Block aus.

Kleinigkeiten gaben letztlich den Ausschlag zu einem nun ausgeglichenen Stand und völlig offenen Rennen. Auch die Saisonbilanz zeigt, wie eng beide Kontrahenten beieinander sind. In der Hauptrunde gewann Frankfurt 3:2 daheim und verlor 1:3 in der Gellersenhalle – eine Parallele also zu den Playoffs jetzt, Satzverhältnis aber 10:8 für die SVG. Und die LüneHünen gewannen ja auch das Pokal-Viertelfinale (3:1).

Plakat Playoff-Viertelfinale gegen United Volleys Frankfurt

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Ryan gegen den Frankfurter Block

2:3 Niederlage in Frankfurt nach Führung

LüneHünen vor letztem Schritt ins Halbfinale noch gestolpert

Drittes Playoff-Viertelfinale am Sonntag in Hamburg

Entscheidung vertagt, das Viertelfinale in den Playoffs der Volleyball-Bundesliga geht für die SVG Lüneburg in die Verlängerung. Dabei stolperten die LüneHünen, die schon mit einem Bein im Halbfinale standen, gestern Abend vor dem letzten Schritt. 2:0 führten sie nach Sätzen in Frankfurt gegen die United Volleys, die sie im ersten Match bezwungen hatten. Dann aber gaben sie in Hessen das Heft noch aus der Hand und verloren mit 2:3 (25:22, 25:23, 19:25, 21:25, 13:15). Damit kommt es nun am kommenden Sonntag, 7. April, um 19 Uhr in der CU Arena Hamburg-Neugraben in der Best-of-3-Serie zum alles entscheidenden Match.

Der Vorverkauf dafür läuft schon an diesem Donnerstag ab 10 Uhr, sowohl online bei Ticketmaster als auch über die SVG-Geschäftsstelle.

SVG-Chefcoach Stefan Hübner vertraute – natürlich – der Starting Six, die im ersten Match so aufgetrumpft hatte. Bei den Hausherren gab es überraschend nur eine Änderung, das Zuspiel übernahm von Beginn an der Ex-Lüneburger Adam Kocian. Dessen frühere Kollegen schlossen da an, wo sie am Sonnabend aufgehört hatten, waren sofort gut im Spiel und machten nur wenig Fehler. Aus einer sicheren Annahme von Libero Tyler Koslowsky (62%) heraus servierte Adam Schriemer wieder gut für seinen kanadischen Freund Ryan Sclater, der erneut sicher verwandelte: 7 Punkte allein in diesem ersten Satz (30 gesamt). Und da auch der Block – vor allem Michel Schlien – gut stand (10 Punkte, davon 3 Defensiv-Blocks), war der erste Satz über eine 8:5- und 16:12-Führung zu den technischen Auszeiten und später 21:16 bald recht souverän eingetütet.

 

Erster Satz wie die Fortsetzung von Sonnabend

In Durchgang zwei kam United, auf eine schnelle 7:4-Führung bauend, besser ins Spiel. Der diesmal starke Moritz Karlitzek (19 Punkte) zeigte bei seinen Angriffen sein ganzes Repertoire. Doch auf der Gegenseite hielt Sclater mit nun 8 Zählern dagegen. Und nach der zweiten technischen Auszeit (13:16) drehte Cody Kessel auf, war mit 5 seiner insgesamt 10 Punkte in diesem Satz maßgeblich daran beteiligt, dass die SVG das Spiel in der Crunchtime noch kippte. Bei 17:17 gelang erstmals der Ausgleich, beim 20:19 die erste Führung, die die Gäste dann in die 10-Minuten-Pause brachten.

Frankfurts Trainer Stelio deRocco hatte am Schluss schon versucht, gegenzusteuern, brachte mit Maksim Buculjevic einen neuen Zuspieler und mit Milija Mrdak einen neuen Diagonalen. Der blasse Ex-Nationalspieler Sebastian Schwarz hatte im Außenangriff schon frühzeitig Platz gemacht für den Griechen Andreas Fragkos. Diese drei Wechsel waren für United letztlich entscheidend, diese drei rissen ab den dritten Satz das Spiel aus dem Feuer. Bujulcevic wurde gar noch MVP, Fragkos bester Scorer (23 Punkte). Mrdak kam noch auf 15 Punkte.

 

Frankfurts Trainer wechselt den Sieg ein

Dieses Trio legte in Abschnitt drei gleich mal ein 5:1 vor, und die Hessen lagen danach stets mit 3 bis 5 Punkten in Front. Vor 1128 zunächst geschockten, nun aufwachenden Zuschauern fand die SVG kein Gegenmittel, obwohl sie sich immer wieder herankämpfte. Also ging es in den vierten Satz, doch die Karlitzek & Co waren nun in einem Flow, waren immer öfter auch über die schnelle Mitte mit Lucas van Berkel (10 Punkte gesamt) erfolgreich. Vor allem aber verwandelten Fragkos und Mrdak ihre Bälle fast wie sie wollten – 2:2, Tiebreak.

In diesem Nervenspiel schien die SVG dem Happyend zuzusteuern, als Schlien mit zwei Assen hintereinander für eine 6:4-Führung sorgte. Doch Frankfurt kam zurück und machte aus einem 7:8 zum Seitenwechsel ein 9:8 und legte dann jeweils nach dem Ausgleich stets wieder vor. In diesem dramatischen Schlagabtausch setzte Schlien ausgerechnet beim 13:13 sein Service ins Netz und Mrdak verwandelte gleich den ersten Matchball genau hinten ins Eck.

 

Spannender Tiebreak mit bitterem Ende

Trainer Stefan Hübner urteilte: „Wir haben sehr gut gespielt, der Gegner hat aber im Vergleich zum ersten Match einiges draufgesetzt. So waren die Sätze eng, wobei wir im vierten etwas unsere Linie verloren haben. Frankfurt hat gut gewechselt und ist danach richtig ins Rollen gekommen. Aber weiter geht‘s, Sonntag ist ein neues Spiel.“

Die SVG spielte mit: Sclater, Baxpöhler, Schlien, Schriemer, Szeto, Kessel, Koslowsky; eingewechselt: van Solkema, Pompe.

SVG gegen United Volleys Frankfurt 3:1

Playoffs laufen schon weiter

LüneHünen wollen jetzt auch in Frankfurt bestehen

Machen die LüneHünen jetzt alles klar für das Halbfinale und verschaffen sich damit auch ein paar Tage Verschnaufpause? An diesem Mittwoch (19 Uhr/Stream auf sporttotal.tv) kann die SVG Lüneburg schon ihren Auftakterfolg in der Playoff-Serie veredeln, wenn sie auch das zweite Duell gegen die United Volleys Frankfurt in der Fraport-Arena für sich entscheidet. Gelingt das nicht, bleibt ja dank des Modus „best of 3“ eine dritte Chance, kein Grund für trübe Gedanken also.
Zu sehen ist das Match auch im Public Viewing bei Vereinswirt Stelios in Kirchgellersen, Restaurant „Alexander der Große“.
Während die Mannen um Kapitän Matthias Pompe voller Selbstvertrauen und ohne flatternde Nerven auflaufen können , haben die Hessen schon enormen Druck. Da droht das zweite Saisonziel nach dem frühen Pokal-Aus im Viertelfinale (übrigens mit 1:3 daheim gegen die SVG…), das noch immer schmerzt, weil United unbedingt seinen ersten Titel gewinnen wollte. Und nun droht auch die zweite Titelchance vorzeitig zu platzen. Geschlagen gibt sich der bisherige Abonnements-Bronzemedaillengewinner (dreimal in den letzten drei Jahren) aber noch längst nicht.

Auf stärkeren Gegner als zuletzt eingestellt

 

„Es wäre gefährlich zu glauben, dass die nochmal so spielen und so einen Tag erwischen wie am Sonnabend in Hamburg“, weiß auch SVG-Trainer Stefan Hübner, der schon nach dem ersten Vergleich betonte: „Frankfurt wird dieses Spiel genau analysieren und seine Schlüsse daraus ziehen. Das heißt für unser Trainerteam, einen Plan B zu entwickeln.“ Und auch seine Schützlinge schwor er gleich darauf ein, nun um keinen Deut nachzulassen: „Für die Jungs hat die Vorbereitung auf das zweite Spiel gleich nach dem Schlusspfiff begonnen.“

So ist damit zu rechnen, dass United – eigentlich mit hoher Qualität im Service – in diesem Element nicht noch einmal so danebenliegt. Moritz Karlitzek produzierte gleich sieben Fehler bei 21 Versuchen, die beiden Diagonalen Milija Mrdak und Tanner Syftestad waren nicht nur im Aufschlag sondern auch sonst wirkungslos. Alle drei sind als gute Aufschläger bekannt. Erstaunlich auch, wie sich ein mit allen Wassern gewaschener Ex-Nationalspieler Sebastian Schwarz (157 Länderspiele, WM-Dritter 2014) im Außenangriff durch das überragende Blockspiel der LüneHünen entnerven ließ. Der 33-Jährige kam auf eine Angriffsquote von nur 30%.

Großen Respekt von United schon erarbeitet

 

Die dagegen 63% (gefühlt 90%) von Ryan Sclater sind dagegen sicher auch nicht zu wiederholen, der Kanadier und seine Nebenleute wissen und wussten schon gleich nach dem Match trotz allen Adrenalins im Blut, dass es in Frankfurt ein schwerer Gang wird. „Es fühlt sich wieder wie vor dem ersten Spiel an. Wir stellen quasi alles auf Null und brauchen wieder Top-Form“, bleibt Chefcoach Hübner bei seinem Grundsatz, von Spiel zu Spiel zu denken und jede Aufgabe gleich anzugehen.

Den Respekt seines Kollegen Stelio deRocco haben sich die LüneHünen aber spätestens vor ein paar Tagen erworben. Der sieht „ein wirklich schweres Match“ auf sich und seine Mannschaft zukommen und gab die Marschroute aus, die auch die SVG bisher so erfolgreich umgesetzt hat: „Neben Entschlossenheit brauchen wir vor allem Geduld. Wie im ersten Spiel werden wir uns auch diesmal jeden Punkt hart erarbeiten müssen. Es gilt, die Ruhe zu behalten, wenn wir nicht gleich den ersten Ball versenken können.“
Mit dieser Geduld und Ruhe tritt aber vor allem die SVG an.

Mit Sclater-Show zum ersten Sieg gegen die United Volleys

Die SVG gewinnt das erste Spiel im Play-off gegen die United Volleys souverän.

Den ersten Durchgang begannen beide Teams mit einer sehr konzentrierten Abwehrleistung. Besonders die LüneHünen taten sich mit ihrem exzellenten Block hervor und machten vier ihrer ersten acht Punkte zur technischen Auszeit mit dem Block (8:6). Die Mannschaft von Stefan Hübner blieb stets fokussiert, war in der Annahme stark und hielt die Gäste auf Frankfurt auf Distanz (12:9; 16:13) Der Punkt zum 21:16 war bereits der siebte erfolgreiche Block im Spiel der SVG. Mit dem achten tobte die Halle und Ryan Sclater machte den ersten Satz zu (25:21).

Den Druck rausgenommen

Mit reichlich Sand im Getriebe starteten die LüneHünen in den zweiten Satz. Missverständnisse und technische Fehler in der Annahme bescherten den Lüneburgern einen 1:6 Rückstand, von dem sie sich in diesem Durchgang nicht wieder erholen sollten. Co-Trainer Bernd Schlesinger monierte nach dem Spiel, „dass wir Druck rausgenommen haben, während Frankfurt den Druck erhöht hat.“ Hoffnung keimte bei den Zuschauern zwar auf, als die SVG bei Aufschlag Ryan Sclater auf 13:16 verkürzte. Aber zunächst war es Tanner Syftestad in Reihen der Frankfurter, der diagonal punktete, später sollte es vor allem Lucas van Berkel sein, der durch die Mitte erfolgreich war. Selbst als Frankfurt sechsmal hintereinander den Ball nicht über das Netz brachte, ging der Punkt zum Schluss doch an sie. So holte sich der Gast den zweiten Satz mit 21:25.

Souverän mit geringer Fehlerquote

Die passenden Worte schien Trainer Hübner für seine LüneHünen in der Pause gefunden zu haben. Der Block stand wieder und im Angriff entwickelte sich MVP Ryan Sclater für die Frankfurter als unbeherrschbar (9:4). Souverän mit geringer Fehlerquote zogen die Lüneburger davon (14:9; 19:16). Zum Satzfinale begann dann die große Sclater-Show in der CU-Arena in Hamburg. Viermal punktete der Kanadier und beim Satzball tippte er den Block an (25:18).

Sonderlob für Top-Scorer Ryan Sclater

Nahtlos ging die Show im vierten Satz weiter. Diagonalangreifer Sclater schmetterte und blockte die SVG in Führung. Die United Volleys versuchten den Druck zu erhöhen und riskierten mehr. Doch auch die Fehlerquote stieg bei den Gästen, die zwar den Anschluss hielten, die SVG aber nicht in Bedrängnis brachten (8:6; 13:11; 16:14). Trainer Stefan Hübner resümierte: „Das hat die Mannschaft heute gut gemacht. Sie haben die Geduld bewahrt und Punkt für Punkt gespielt und geholt.“ Schlussendlich sprang für Lüneburg ein ungefährdeter 3:1-Sieg heraus, nachdem sie den ersten Matchball zum 25:21 im vierten Satz nutzten. Ein Sonderlob hatte Hübner noch für den heutigen Top-Scorer Ryan Sclater (31 Punkte) parat. „Die Mannschaft war heute gut und einer war überragend“, so der SVG-Trainer.

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