„Der Blick geht nach vorne. In den beiden Duellen gegen die Netzhoppers wollen wir unseren fünften Tabellenplatz festigen“, gibt Trainer Stefan Hübner die klare Devise für die beiden letzten Partien dieses Jahres gegen die Netzhoppers SolWo Königspark KW aus.

Die Netzhoppers sind etwas durchwachsen in die Saison gestartet. Bisher stehen bei dem Klub aus Bestensee erst zwei Siege gegen Solingen (3:1) und bei VCO Berlin (3:0) sowie ein Punktgewinn in Rottenburg zu Buche.  Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelang dem Team im Herbst mit dem Einzug in das Pokalhalbfinale. Hier unterlagen sie allerdings dem VfB Friedrichshafen glatt mit 0:3.

Das Team von Coach Mirko Culic wurde vor der Saison mit fünf neuen Spieler runderneuert. Der Mannschaft ein Liedchen trällern, das gehört bei den Netzhoppers zum Aufnahmeritual für neue Spieler, mussten zum Saisonauftakt Diagonalangreifer Filip Gavenda, Mittelblocker Iven Ferch, Zuspieler Sascha Kaleck, der US-Amerikaner Tayler Hammond sowie der mehrfache deutsche Volleyballer des Jahres und die neue Stütze der Mannschaft Björn Andrae. Der aus Friedrichshafen gekommene Kapitän Björn Andrae kam aufgrund einer Verletzung zuletzt nur zu Kurzeinsätzen. Mirko Culic vertraute daher mit Theo Timmermann, Robin Hafemann, Paul Sprung, Daniel Heinecke, Taylor Hammond, Filip Gavenda und Matthias Penk als Libero auf  eine sehr junge Starting Six (Durchschnitt 23 Jahre). Neben Andrae gehört sicherlich der Kalifornier Taylor Hammond zu den herausragenden Persönlichkeiten im Team. Der für den langjährigen Kapitän Manuel Rieke eingekaufte Hammond führt auf der Position des Zuspielers Regie und ist der erste US-Amerikaner, der sich jemals ein Trikot der Netzhoppers übergezogen hat.

Für die LüneHünen sind dies aber alles Nebensächlichkeiten, denn in der Gellersenhölle zählt nur der Sieg. „Am besten mit drei Punkten“, betont Hübner die eigenen Ambitionen. Er wie auch die Mannschaft möchten den Jahreswechsel in der eigenen Halle in dieser Saison ungeschlagen erleben. Die etwas eigene VBL-Spielplangestaltung sorgt dafür, dass es im Duell SVG gegen Netzhoppers zu einem direkten Hin- und Rückspiel kommt. Schon am 28. Dezember treten die LüneHünen in Bestensee an, um sich erneut mit den Mannen von Trainer Mirko Culic zu duellieren.