Den Freitagabend nutzte die SVG Lüneburg für ein nicht öffentliches Testspiel beim Triplesieger Berlin Recycling Volleys im Sportforum Berlin. Dabei spielten beide Teams in wechselnden Aufstellungen vier Sätze gegeneinander. Letztendlich gewannen die Hauptstädter mit 4:0, wobei die SVG auch im zweiten und dritten Satz ihre Chancen auf einen Satzgewinn hatte. „Heute ging es nicht um das Ergebnis. Darum das geht es in vier Wochen, beim Bundesliga-Start. Viel wichtiger ist, dass sich die Jungs einspielen, wir verschiedene Dinge ausprobieren und gegen einen Hochkaräter testen konnten“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Insbesondere die beiden SVG Liberos Immo Brüggemann und Michael Brinkley zeigten gegen Berlin, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gute Abwehraktionen und eine sichere Annahme sollten sie in diesem anspruchsvollen Testspiel auszeichnen. „Aber wie so oft bei Testspielen gab es immer mal wieder ein auf und ab“, berichtet Bahlburg. Ein Wiedersehen gab es zudem mit Ex SVG-Spieler Steven Marshall. „Klasse, dass es ein Spieler von uns nach Berlin geschafft hat. Das sagen ich ganz ohne Groll, sondern mit jeder Menge Respekt und Anerkennung“, so SVG Kapitän Scott Kevorken. Marshall ließ es sich dann auch im zweiten Satz nicht nehmen mit einer Aufschlagserie zu glänzen. „Aber mit fleißiger Mithilfe von uns. Da müssen wir ruhiger agieren“, schmunzelt Kevorken. Überhaupt hat sich die Reise für die Lüneburger gelohnt, die viele Erkenntnisse sammeln konnten. Kleiner Wermutstropfen in der Vorbereitung: SVG Spieler Nicolas Marks bat in der vergangenen Woche um eine Vertragsauflösung aus persönlichen Gründen. Diesem persönlichen Wunsch ist die SVG nachgekommen. Für die übrigen 13 LüneHünen gilt es, sich in den kommenden Wochen weiter einzuspielen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am Mittwoch und Donnerstag gegen den niederländischen Meister Abiant Lycurgus Groningen. Die Niederländer sind dann zu Gast in der Gellersenhalle in Reppenstedt. Bei zwei ersten Testspielen konnte jeweils ein Team ein Spiel mit 3:1 gewinnen. „Wichtig ist, dass wir eine Entwicklung sehen. Deshalb arbeiten wir hart weiter und freuen uns alle auf den 22. Oktober, wenn Solingen zum ersten Spieltag in der Gellersenhalle zu Gast ist“, sagt SVG Trainer Stefan Hübner.