In einem hochdramatischen Viertelfinale setzte sich die SVG am Samstagabend mit 3:2 (25:23;23:25;25:21;16:25;15:8) gegen die SWD Powervolleys Düren durch. Dabei erlebten die 800 Zuschauer, in der wie gewohnt ausverkauften Gellersenhalle, eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Das Spiel wogte hin und her, doch im Tie-Break behielt die SVG um MVP und Abwehrspezialist Erik Mattson die Oberhand. „Es war nicht einfach heute, aber das wichtigste ist, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Jetzt haben wir die großartige Chance am Mittwoch den Einzug in das Halbfinale klar zu machen“, sagte der Kanadier Erik Mattson. Und auch von teilweisen Rückständen ließ sich die SVG nicht beeindrucken. „Egal wie der Spielstand ist. Als SVG sind wir immer im Spiel und das macht es so schwer, uns zu besiegen“, sagte dann auch ein überglücklicher Kapitän Scott Kevorken.

Einen Moment des Schreckens galt es im vierten Satz zu überstehen. SVG Topspieler Steven Marshall sprang bei einer spektakulären Abwehraktion über die Auswechselbank der SVG Lüneburg und traf den dort sitzenden Co-Trainer und sportlichen Leiter Bernd Schlesinger mit dem Knie am Kopf. Der ging daraufhin zu Boden und wurde zwischenzeitlich von Teamarzt Dr. Thomas Bullert behandelt. Doch nach kurzer Pause kehrte er im fünften Satz zurück auf die Bank der SVG Lüneburg und erlebte wie sein Team sensationell den Tie-Break für sich entschied.

Damit hat die SVG nun beste Chancen auf den Einzug in das Halbfinale. Das zweite Playoffspiel steigt am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr in der Arena Kreis Düren.