Mit 3:0 (25:17;26:24;25:18) setzte sich die SVG Lüneburg bei ihrem ersten Auswärtsspiel beim am Ammersee beim TSV Herrsching überraschend deutlich durch.
Beste Punktsammler auf Seiten der Lüneburger waren mit jeweils 13 Punkten Falko Steinke und Tijmen Laane. Steinke wurde zudem als wertvollster Spieler ausgezeichnet.

Zu Beginn des Spiels traf die SVG dabei auf aggressiv und stark aufspielende Gastgeber. So entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Bei den Herrschingern wusste dabei im Angriff insbesondere der australische Nationalspieler Luke Smith zu überzeugen. Auf Seiten der Lüneburger war Libero Erik Mattson der Ruhepol in der Annahme und ermöglichte Zuspieler Carlos Mora Sabate einen variablen Spielaufbau.

Doch trotz einer guten Leistung lag die SVG in allen drei Sätzen zur zweiten technischen Auszeit zurück. Stefan Hübner war mit diesem Spielverlauf jedoch nicht unzufrieden: „Wichtig war, dass wir zu Beginn der Sätze geduldig gespielt haben. Herrsching hat mit dem euphorischen Publikum im Rücken sehr stark begonnen. Darauf waren wir eingestellt und wollten in Schlagweite bleiben, um unsere Chancen zu nutzen.“ Und in der Tat gelang es den Herrschingern nicht das druckvolle Spiel über die komplette Dauer eines Satzes aufrechtzuerhalten.
In den Sätzen eins und drei drehten die Lüneburger nach der technischen Auszeit förmlich auf und setzten die Herrschinger mit guten Aufschlägen so unter Druck, dass häufig kein optimaler Angriff der Gastgeber mehr möglich war. Dementsprechend deutlich konnten die Sätze mit 25:17 und 25:18 gewonnen werden. Und auch im knappen zweiten Satz setzte sich die SVG ab, führte sogar mit 23:20, musste nach drei Fehlern in Folge jedoch in die Verlängerung. In dieser wohl spannendsten Phase des Spiels hielten die Lüneburger dem Druck Stand und legten den Grundstein für den letztendlich verdienten 3:0 Erfolg. „Es war hier in der Halle sehr, sehr laut und die Herrschinger Fans haben viel Stimmung gemacht. Aber wir haben gut weitergespielt und auf Fehler gewartet“, berichtet SVG Top-Scorer Tijmen Laane.

Erfreut zeigte sich auch SVG Trainer Stefan Hübner nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden. Das erste mal eine lange Fahrt und unser erstes Auswärtsspiel. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen stehen wir nun sehr gut dar. Es war aber kein Weltenunterschied zwischen den beiden Teams zu sehen. Wir haben jedoch konstant unseren Level gespielt und es ist schön, dass es wieder für einen Dreier gereicht hat.“
Viel Zeit zum regenerieren bleibt den Lüneburgern nicht. Bereits am kommenden Mittwoch um 20 Uhr triff die SVG Lüneburg mit den Netzhoppers Königswusterhausen in der Gellersenhalle auf einen weiteren Mitaufsteiger.