Wahnsinn, wozu diese SVG in ihrer ersten Saison in der Volleyball-Bundesliga bereits fähig ist. Mit 3:1 (25:22;25:19;22:25;25:16) besiegten die Lüneburger den Vorjahresdritten TV Ingersoll Bühl in deren Halle. Damit haben die Lüneburger nun beste Chancen die Hauptrunde als Tabellenvierter zu beenden, nach dem Pokaleinzug wäre diese Platzierung eine weitere Sensation, mit einem positiven Nebeneffekt. Denn der Tabellenvierte genießt in der Best-of-Three Serie im Playoff-Viertelfinale im ersten Spiel Heimrecht, ebenso in einem dritten möglichen Entscheidungsspiel. Gegner im Play-Off Viertelfinale wird dann wiederum der TV ingersoll Bühl sein. Die Bühler haben nun vier Punkte Rückstand auf die SVG Lüneburg. Wenn Sie noch den vierten Tabellenplatz erobern wollen, müssten in den nächsten beiden Spielen mindestens vier Punkte her. Dabei spielen die Bühler noch gegen den Deutschen Meister Berlin Recycling Volleys und die VSG Coburg. „Es sieht jetzt gut aus für uns, dass wir mit einem kleinen Vorteil in die Playoffs gehen können, aber sicher ist es noch nicht“, sagt ein hoch erfreuter SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. Mehr werden alle Beteiligten am kommenden Mittwoch erfahren, denn dann treffen die Bühler um 19 Uhr auf die Berlin Recycling Volleys.

Für den Sieg der SVG Lüneburg bei den Bühlern war die immense Aufschlagsstärke verantwortlich und die spielerische Dominanz der Aussenangreifer von René Bahlburg und Tijmen Laane. Beide zusammen erzielten 40 Punkte und hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg. Bahlburg wurde zudem als MVP ausgezeichnet. Aber auch die Annahme um Libero Erik Mattson präsentierte sich bärenstark, produzierte lediglich einen Annahmefehler. Die Bühler hingegen mussten sieben direkte Fehler in der Annahme hinnehmen; Beleg der Lüneburger Aufschlagstärke. „Das war ein super Spiel. Jetzt freuen wir uns riesig auf die beiden kommenden Wochen mit den beiden Spielen gegen den Rekordmeister VFB Friedrichshafen“, blickt Stefan Hübner gewohnt bodenständig bereits wieder voraus.