Die Playoffs stehen vor der Tür und die SVG bestreitet in der kommenden Woche die letzten drei Spiele der Hauptrunde. Davon zwei Heimspiele hintereinander. Und diese Hammerwoche möchte die SVG mit einer optimalen Platzierung für das Playoff-Viertelfinale beenden: Platz vier nach der Hauptrunde.

Dafür gilt es zunächst jedoch einige Hürden zu nehmen. Die erste heißt am kommenden Samstag um 20 Uhr CV Mitteldeutschland.

Das Team aus Sachsen-Anhalt erlebte eine desaströse Hinrunde. Verletzungspech und das oftmals fehlende Momentum führten zu einer Ergebniskrise in der Hinrunde. Nach einem durchwachsenen Start verloren die Pirates sieben Mal in Folge mit 0:3. Doch auch die Pirates zeigten, wie ausgeglichen die Liga in diesem Jahr ist und feierten Ende Januar ein Comeback. So gewann der momentane Tabellenzehnte gegen Rottenburg, Herrsching und Coburg. Punktete zudem gegen die Netzhoppers. Und der 3:0 Hinspielerfolg der SVG war kein leichter Gang für die Lüneburger. Zwei Sätze konnten die selbsternannten „LüneHünen“ lediglich hauchdünn mit zwei Punkten Vorprung gewinnen. „Damals war der CV Mitteldeutschland aber angeschlagen, auch mental“, sagt SVG Angreifer René Bahlburg. Jetzt haben sie ein klares Ziel vor Augen und das heißt Nichtabstieg“, erklärt Bahlburg.

Denn dem Tabellenelfte droht der Abstieg und auf diesen Platz haben die Mitteldeutschen lediglich einen Punkt Vorsprung. „Das macht es so schwer für uns. Für den CVM ist jeder Punkt den sie gegen uns als Favoriten holen ein Erfolg. Sie werden volles Risiko spielen. Wir müssen konzentriert sein und dürfen uns nicht um die Arbeit der vergangenen Wochen bringen“, erklärt Bahlburg.

Die Ausgangslage für die SVG ist die letzten drei Spiele hervorragend. Gelingt in den kommenden drei Spielen ein Sieg, ist der fünfte Platz gesichert. Dann würde auch feststehen, dass die SVG Lüneburg im Viertelfinale auf die SWD Powervolleys Düren trifft. Dann geht es nur noch um die Frage, ob als Tabellenvierter oder Tabellenfünfter. Das Viertelfinale wird in einer sogenannten best-of-three Serie ausgetragen. Bedeutet: Ein Team benötigt zwei Siege, um in das Halbfinale einzuziehen. Der Tabellenvierte hat im ersten Spiel zunächst Heimrecht, im zweiten Spiel dann der Tabellenfünfte. Sollte es nach zwei Spielen 1:1 stehen, würde das dritte Spiel entscheiden. Und in diesem hat eben der Tabellenvierte Heimrecht. „Der vierte Platz wäre natürlich klasse. Doch zunächst gilt es Platz fünf zu sichern gegen den CV Mitteldeutschland“, sagt SVG Geschäftsführer Andreas Bahlburg. „Und da erwarte ich am kommenden Samstag mal wieder ein richtiges Volleyball-Fest in der Gellersenhölle“, freut sich Bahlburg auf das kommende Spiel. Die Erwartungshaltung ist mit 9 Siegen aus 10 Heimspielen ist zu Hause natürlich hoch. „Aber bisher haben die Jungs zu Hause keine Schwäche gezeigt, sondern immer überzeugt. Und der Druck war schon mal höher. Jetzt geht es „nur“ darum, sich zu belohnen“, so Bahlburg.

 

Das Spiel wird wie gewohnt ab 20:00 Uhr live auf www.sportdeutschland.tv übertragen.