Einen heißen Kampf boten die Damen in ihrem Landesligadebüt beim erfahrenen Team des TSV Stelle.  Debüt, weil das Team um Trainer Frank Meyer in der letzten Saison noch als die 3. Damen in der Bezirksliga an den Start gingen und aufgrund einer Fusion der bisherigen 2. mit den 1. Damen unter neuem Namen in dieser Saison eine Liga höher spielen.

Der Start verlief nicht optimal. Das Team begann nervös, und schnell lag man mit 0:6 zurück. Die Aufschläge fanden bei den Lüneburgerinnen auch nicht das Ziel, so dass der erste Satz deutlich mit 25:13 an die Gastgeber ging.

Im zweiten Satz gaben die Neuzugänge Sarah und Aline ihren Einstand. Mit beiden Spielerinnen über die Mitte und Außen kam Schwung in die Partie. Die Abwehr um Libera Wenke wurde immer stärker und im Angriff wurde mutiger agiert. Zuerst konnte sich Stelle zum 18:12 absetzen. Doch mit einer Aufschlagserie zum 21:19 durch Sarah und der eingewechselten Desiree übernahmen die 2. Damen erstmals die Führung.  Beide Seiten boten zum Ende des zweiten Satzes einen engagierten Kampf mit dem besseren Ende für die Damen der SVG Lüneburg zum 25:23.

Der 3. Satz verlief zunächst ähnlich. Zur Mitte des Satzes gelang es den Lüneburgerinnen mit dem starken „Ostblock“ in Person von von Desi und Kristyn sowie harten Angriffsbällen mit 16:12 in Führung zu gehen. Doch ein Zwischentief in der Annahme in den eigenen Reihen, verursacht durch ein variables Aufschlagspiel des TSV Stelle, führte zu einer Kehrtwende im Spiel und brachte die Führung für die Gastgeber ein. Leider schafften es die Lüneburger nicht mehr diesen Rückstand zu drehen, und der Satz ging mit 20:25 verloren.

Der 4. Satz verlief für die Lüneburgerinnen sehr unglücklich. Die Annahme leistete sich viele Fehler. War diese mal gut, wurden meist unerzwungene Fehler im Angriff oder beim Aufschlag produziert. So verlor man den 4. Satz deutlich mit 9:25.

Das Spiel endete somit 3:1 für die Heimmannschaft aus Stelle und die Gäste fuhren am Ende ohne Punkte zurück. Positiv aus diesem Spiel ist die Erkenntnis, dass das Team in der Landesliga nicht chancenlos ist. So will man die nächsten Wochen nutzen, an der Schnelligkeit und der Annahme zu arbeiten und unerzwungene Fehler im eigenen Team zu minimieren.

 Für die SVG Lüneburg spielten: Aline, Anne, Anna, Birte, Desiree, Kristyn, Layla, Nicole, Pamela, Sarah, Wenke