Jannik Pörner beim Angriff

Pörner bleibt ein LüneHüne

25-jähriger Diagonalangreifer steht schon vor dem 6. Jahr und dem 100. Pflichtspiel bei der SVG

Er ist schon seit der ersten Bundesliga-Stunde dabei und wird auch in den nächsten zwei Jahren für die SVG Lüneburg aufschlagen: Diagonalangreifer Jannik Pörner hat seinen Vertrag bei den LüneHünen nochmals verlängert.

„Ja, ich werde tatsächlich schon in meine sechste Saison gehen und gehöre künftig bei den Trainingsspielen Jung gegen Alt schon zur Mannschaft Alt“, lässt der einst aus Kiel gekommene Pörner die Zeit in seiner neuen Heimat Revue passieren. Im Juli wird er gerade erst 25 Jahre alt. Mit Volleyball begonnen hatte der einstigen Junioren-Nationalspieler beim 1. VC Norderstedt.

„Hier fühle ich mich nach wie vor sehr wohl“, sagt Pörner, obwohl er zuletzt hinter stärkeren Konkurrenten auf seiner Position wie Ryan Sclater oder davor Eric Fitterer zurückstehen musste. „Im Teamsport gehört das dazu. Wenn auf dem Feld alles super läuft, kann ich mit der Rolle auch leben – wenn es schlecht läuft, möchte man aber selbst helfen“, fällt es ihm nicht immer leicht, mehr zu trainieren („das macht immer Spaß“) als zu spielen.

 

Stattliche Medaillensammlung

Immerhin stand er in den ersten beiden Jahren oft auf dem Feld, während es zuletzt oft hieß, bereit zu sein, wenn man gebraucht wird. Insgesamt wurde Pörner schon oft gebraucht. Er wird in der neuen Saison sicher auf seinen 100. Pflichtspieleinsatz kommen – 94 sind es bisher, wenn auch viele Teilzeit-Einsätze darunter sind. Aber hinter dieser Bilanz verbirgt sich auch eine stattliche Medaillensammlung: zweimal Silber für Pokalfinals, dreimal Bronze nach Playoff-Halbfinals.

Dennoch räumt der Mann mit der Trikot-Nummer 7 ein: „Ich habe mich jetzt intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, wann Schluss sein könnte.“ Schließlich arbeitet er auch – zu reduzierter Stundenzahl – in seinem hier erlernten Beruf als Bankkaufmann und studiert an der Leuphana. Doch nun geht es weiter, auch, „weil das für Lara noch okay ist“, hat er seine Freundin mit in die Entscheidung einbezogen