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Nationalteam demnächst in Lüneburg

16-köpfiger DVV-Kader beginnt die WM-Vorbereitung

Die Volleyball Nations League (VNL) 2025 ist Geschichte, schon beginnt die Konzentration auf die Weltmeisterschaft vom 12. bis 28. September auf den Philippinen. Für das deutsche Team startet die Vorbereitung darauf an diesem Dienstag mit der Anreise ins Trainingszentrum Kienbaum.

Die Zeit zur Erholung war kurz. Am 21. Juli kehrte die Mannschaft vom 3. VNL-Turnier aus Japan zurück. Nun, nur zwei Wochen später, treffen sich die meisten wieder. Neu zum Team stoßen die Stützen Moritz Reichert und Anton Brehme, die für eine ausgiebige Regeneration nach anstrengender Saison auf die VNL verzichteten. Eine Auszeit nahmen sich auch Ruben Schott und Moritz Karlitzek, die auch die WM auslassen – wozu sich auch Johannes Tille nach kurzem Mitwirken in der VNL entschlossen hat. Stamm-Libero Julian Zenger fehlt weiter, wie berichtet, wegen einer Herz-Operation.

Mohwinkel und Torwie noch weiter dabei

Unter den 16 Kandidaten, die Bundestrainer Michal Winiarski nun in Kienbaum begrüßt, sind weiterhin die beiden Newcomer aus dem LüneHünen-Kader der vergangenen Saison, Theo Mohwinkel und Simon Torwie. Die beiden dürften dann mit ziemlicher Sicherheit dabei sein, wenn das DVV-Team am 23. August ein offizielles WM-Testspiel gegen Belgien in der LKH Arena bestreitet (ausverkauft) und sich mit den Belgiern schon am Abend zuvor an gleicher Stelle in einem öffentlichen Trainingsspiel misst. Dafür sind noch Tickets verfügbar (tickets.svg-lueneburg.de).

Vor der WM geht es dann nach vier freien Tagen noch zu einem Turnier ins italienische Turin und im Anschluss an die Rückkehr nach Frankfurt/Main mit Kurz-Trainingslager schließlich am 6. September nach Manila auf die Philippinen. Spätestens davor wird der 16er-Kader auf 14 Spieler reduziert. Da wird wohl einer von drei Diagonalangreifern gestrichen und vermutlich einer von fünf Mittelblockern. Was im Umkehrschluss hieße: SVG-Eigengewächs Mohwinkel, einer von fünf Außenangreifern, könnte einen weiteren großen Karriereschritt tun und mit zur WM fliegen. Er hat ja als Pluspunkt auch in seiner Vita, notfalls – wie einmal auch in der VNL – Libero spielen zu können.

Der Kader: Zuspiel: Jan Zimmermann, Eric Burggräf, Diagonalangriff: Georg Grozer, Filip John, Yann Böhme, Mittelblock: Anton Brehme, Tobias Krick, Lukas Maase, Florian Krage, Simon Torwie, Außenangriff: Moritz Reichert, Erik Röhrs, Tobias Brand, Theo Mohwinkel, Tim Peter, Libero: Leonard Graven.

Als mögliche Nachrücker für den Ernstfall sind noch neun Spieler, die an der Universiade teilnahmen, benannt, darunter auch für den Mittelblock Joscha Kunstmann von der SVG.

(hre)

Foto: Justus Stegemann

News von der SVG

Die Auslosung im DVV-Pokal hat der SVG ein Auswärtsspiel beschert, der November wird damit zum Reise-Monat: Im Achtelfinale geht es zu den Baden Volleys Karlsruhe, entweder am 8. oder 9. November (noch nicht genau terminiert) als Auftakt zu einer 4er-Auswärtsserie. Denn es folgt die Reise nach Berlin mit Bundesliga-Spielen am 11. beim VC Olympia und 12. beim Meister BR Volleys. Und im darauf folgenden Match geht es am 21. nach Düren. Am 25. oder 26. könnte dann noch ein weiteres Auswärtsspiel im Pokal-Viertelfinale hinzukommen …

Vor dem Achtelfinale steigt im Oktober noch eine Qualifikation zur Hauptrunde mit den Regionalpokal-Gewinnern, den beiden Bundesliga-Aufsteigern und den beiden am schlechtesten platzierten Erstligisten der Hauptrunde in der vergangenen Saison.

Dyn überträgt übrigens wie gewohnt im kostenpflichtigen Streaming. Und für das Finale am Sonnabend, 28. Februar 2026, in Mannheim sind bereits Tickets unter www.saparena.de erhältlich.

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Dänemark scheint gerüstet für die bevorstehenden entscheidenden Spiele in der Qualifikation zur EM-Endrunde 2026, gewann am Wochenende ein Freundschaftsturnier um den Nordic Cup vor eigenen Fans in der Kleinstadt Varde durch drei 3:2-Siege gegen England, Norwegen und Frankreichs U22. Mit dabei war auch LüneHüne Axel Larsen, der Außenangreifer feierte dabei ein Wiedersehen mit Norwegens Oskar Espeland (jetzt Roeselare/Belgien).

Auch Schweden mit Neu-LüneHüne Axel Enlund bereitet sich auf die anstehende EM-Qualifikation vor. Im Rahmen dessen standen zwei Testspiele gegen Tschechien an, beide verloren die Nordländer mit 1:3.

Wie das deutsche Team hat auch Finnland seine WM-Vorbereitung begonnen. Im Gegensatz zu den Spielen der Golden League steht Neu-LüneHüne Santeri Välimaa nicht mehr im Kader, um den Platz als Zuspieler kämpft der Neu-Berliner Fedor Ivanov nun mit Routinier Eemi Tervaportti, gerade aus Polen in die Türkei gewechselt.

(hre)

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