Schlussendlich souverän gewann die SVG Lüneburg gegen den VC Olympia Berlin mit 3:1. Lediglich im ersten Durchgang ließen die LüneHünen von Stefan Hübner die Konsequenz vermissen und verschenkten eine sichere Führung zum Satzverlust. „Ziel war es, den Gegner schon mit dem Aufschlag stark unter Druck setzen, um sie erst gar nicht ins Spiel kommen zu lassen“, resümierte Hübner nach der Partie.

Ausgeglichen ging es in den ersten Durchgang. Bei wechselnder Führung war es zu Beginn vor allem Jungnationalspieler Linus Weber in Reihen des VCO, der den LüneHünen immer wieder Probleme bereitete und für die Gästeführung in der ersten technischen Auszeit sorgte. Mit Gijs van Solkemar am Aufschlag der SVG drehte sich das Spiel aber zugunsten der  Gastgeber und aus einem 7:8 wurde ein 16:10. Doch die Junioren aus Berlin steckten nicht auf und kämpften sich zum Satzende Punkt um Punkt wieder ran. Sowohl Linus Weber als auch der silberne MVP Julian Meissner punkteten immer wieder. Plötzlich hatte der Gast drei Satzbälle und sicherte dem VCO den ersten Durchgang mit 25:23.

Ein Spiegel des ersten Satzes war der zweite Durchgang. Ausgeglichen ging es bis zur ersten technischen Auszeit (8:7) und wieder war es Gijs van Solkemar am Aufschlag, der mit vier Punkten in Serie die SVG in Führung brachte (10:7). Diesmal brachen die Mannen von Stefan Hübner aber nicht ein. Matthias Pompe servierte acht Punkte am Stück (16:8). Berlin fand gar nicht mehr ins Spiel und als SVG-Nachwuchsspieler Konrad Thole beim 19:9 das Spielfeld betrat, machte er höchstpersönlich die 23:10-Führung perfekt. Florian Krage nutzte den ersten Satzball zum Satz-Ausgleich (25:11).

Im dritten Satz gelang es keinem der beiden Teams sich abzusetzen. Meissner (17 Punkte) in Reihen des VC Olympia hielt die Gäste bis zur zweiten technischen Auszeit im Spiel (8:7, 11:10, 14:11, 16:14). Erst dann gelang es den LüneHünen sich auf 21:16 abzusetzen und den Satz mit 25:21 nachhause zu bringen.

Der vierte Durchgang stand zunächst ganz im Zeichen von MVP Noah Baxpöhler, der sowohl am Netz als auch mit dem Aufschlag punktete (16 Punkte). Doch die junge Truppe von VCO-Coach Johan Verstappen roch ihre Chance, hier einen Punkt mitzunehmen und steckte nicht auf. Dies war allerdings nicht im Sinne der Lüneburger. Matthias Pompe zeigte immer wieder seine Leader-Qualitäten und punktete durch die Mitte (16:13). Der Wille der Gäste war gebrochen, die LüneHünen gewannen die entscheidenden Rallyes und Pompe markierte krachend mit dem 25:20 schlussendlich einen ungefährdeten Erfolg für die SVG. Stefan Hübner attestierte dem Gegner ein gutes Niveau: „Wir haben einige ausgesprochen tolle Ballwechsel gesehen, sie haben tolle Spieler in ihren Reihen.“