Die SVG gewinnt das erste Spiel im Play-off gegen die United Volleys souverän.

Den ersten Durchgang begannen beide Teams mit einer sehr konzentrierten Abwehrleistung. Besonders die LüneHünen taten sich mit ihrem exzellenten Block hervor und machten vier ihrer ersten acht Punkte zur technischen Auszeit mit dem Block (8:6). Die Mannschaft von Stefan Hübner blieb stets fokussiert, war in der Annahme stark und hielt die Gäste auf Frankfurt auf Distanz (12:9; 16:13) Der Punkt zum 21:16 war bereits der siebte erfolgreiche Block im Spiel der SVG. Mit dem achten tobte die Halle und Ryan Sclater machte den ersten Satz zu (25:21).

Den Druck rausgenommen

Mit reichlich Sand im Getriebe starteten die LüneHünen in den zweiten Satz. Missverständnisse und technische Fehler in der Annahme bescherten den Lüneburgern einen 1:6 Rückstand, von dem sie sich in diesem Durchgang nicht wieder erholen sollten. Co-Trainer Bernd Schlesinger monierte nach dem Spiel, „dass wir Druck rausgenommen haben, während Frankfurt den Druck erhöht hat.“ Hoffnung keimte bei den Zuschauern zwar auf, als die SVG bei Aufschlag Ryan Sclater auf 13:16 verkürzte. Aber zunächst war es Tanner Syftestad in Reihen der Frankfurter, der diagonal punktete, später sollte es vor allem Lucas van Berkel sein, der durch die Mitte erfolgreich war. Selbst als Frankfurt sechsmal hintereinander den Ball nicht über das Netz brachte, ging der Punkt zum Schluss doch an sie. So holte sich der Gast den zweiten Satz mit 21:25.

Souverän mit geringer Fehlerquote

Die passenden Worte schien Trainer Hübner für seine LüneHünen in der Pause gefunden zu haben. Der Block stand wieder und im Angriff entwickelte sich MVP Ryan Sclater für die Frankfurter als unbeherrschbar (9:4). Souverän mit geringer Fehlerquote zogen die Lüneburger davon (14:9; 19:16). Zum Satzfinale begann dann die große Sclater-Show in der CU-Arena in Hamburg. Viermal punktete der Kanadier und beim Satzball tippte er den Block an (25:18).

Sonderlob für Top-Scorer Ryan Sclater

Nahtlos ging die Show im vierten Satz weiter. Diagonalangreifer Sclater schmetterte und blockte die SVG in Führung. Die United Volleys versuchten den Druck zu erhöhen und riskierten mehr. Doch auch die Fehlerquote stieg bei den Gästen, die zwar den Anschluss hielten, die SVG aber nicht in Bedrängnis brachten (8:6; 13:11; 16:14). Trainer Stefan Hübner resümierte: „Das hat die Mannschaft heute gut gemacht. Sie haben die Geduld bewahrt und Punkt für Punkt gespielt und geholt.“ Schlussendlich sprang für Lüneburg ein ungefährdeter 3:1-Sieg heraus, nachdem sie den ersten Matchball zum 25:21 im vierten Satz nutzten. Ein Sonderlob hatte Hübner noch für den heutigen Top-Scorer Ryan Sclater (31 Punkte) parat. „Die Mannschaft war heute gut und einer war überragend“, so der SVG-Trainer.