Blockarbeit stand bei der SVG in dieser Woche verstärkt auf dem Trainingsplan. Zuletzt gegen Berlin, wie hier gegen Samuel Tuia (Nr. 12), wurde selbst ein Dreierblock - hier (v.l.) Arthur Nath, Pearce Eshenko und Jannik Pörner - immer wieder überwunden. Foto: WW

LüneHünen haben noch einiges vor

Gegen Herrsching die erste Gelegenheit, kräftig zu punkten

Die 73-minütige Lehrstunde gegen die Berlin Volleys war schnell verdaut bei den LüneHünen, schließlich hatten sie ihr Bestes gegeben. Und schon ganz andere Teams waren chancenlos gegen die Hauptstädter, am Mittwoch auch Novi Sad in der Champions League (s. unten, News aus der Szene). Auch SVG-Chefcoach Stefan Hübner hatte nach der ersten Analyse gleich wieder in die Zukunft geblickt: „Das war kein Beinbruch. Wir haben in den nächsten Spielen noch einiges vor“, sagte er – entschlossen, nicht trotzig. Derart tatkräftig erwarten seine Mannen an diesem Sonnabend (17.30 Uhr) die WWK Volleys Herrsching zum nächsten Heimspiel.

Für dieses Match in der LKH Arena sind noch Tickets verfügbar, am besten über folgenden Einmal-Klick:

https://tickets.svg-lueneburg.de/produkte/42672-tickets-heimspiel-svg-lueneburg-wwk-volleys-herrsching-lkh-arena-lueneburg-am-04-12-2021

Ticket-Inhaber können sich auch direkt vor Ort testen lassen (bitte Wartezeit einplanen), denn sie erwartet eine 2Gplus-Veranstaltung. Besucher ab dem vollendeten 18. Lebensjahr müssen also geimpft oder genesen plus aktuell getestet sein. Und das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht, auch am Sitzplatz (ab 14 Jahren).

Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken geht allein bis Weihnachten sicher noch einiges für die SVG Lüneburg. Inklusive dem jetzigen Match sind in der Bundesliga noch dreimal Punkte zu holen, und mit Herrsching gibt es ja in zweieinhalb Wochen im Pokal-Halbfinale nochmal ein Wiedersehen. Zunächst aber sollen die Bayern, die mit einem Zähler mehr auf dem Konto 5. sind, nun überholt werden. Da war es sicher alles andere als schädlich, dass hinter der SVG eine normale Trainingswoche liegt, sogar ohne anstehende Reise, nach davor drei englischen Wochen am Stück.

Einiges besser machen als im Hinspiel

„Ja, das ist gut, wenn man mal wieder mehr Umfänge trainieren kann und sich mit Dingen beschäftigen kann, die zuletzt etwas zu kurz gekommen sind“, stimmt Hübner zu und nennt vor allem die Arbeit am Blockspiel. „Und es war wertvoll, mit einigen Spielern in Ruhe mehr individuell arbeiten zu können.“ Außer ein paar Wehwehchen störte dabei nichts. Auch beim Gegner sind die zeitweise großen Verletzungs- und Krankheitssorgen kleiner geworden, definitiv fehlen wird nur der spanische Außenangreifer Ramon Ferragut (Bruch des Handwurzelknochens).

Ferragut (13 Punkte) machte der SVG bei der 0:3-Hinspielniederlage ähnlich große Probleme wie ein weiterer Neuzugang, Diagonalangreifer Samuel Jeanlys (23), der vom ebenfalls neuen Zuspieler Luke Herr immer wieder gut eingesetzt wurde. „Gegen diese Achse Jeanlys/Herr müssen wir es dieses Mal besser machen“, weiß Hübner, der aber nicht von Revanche spricht: „Solche Gedanken machen wenig Sinn. Das ist so lange her, und es sind heute zwei Mannschaften mit ganz anderem Gesicht.“ So spielte die SVG damals ohne Arthur Nath und den verletzten Richard Peemüller, und bei Herrsching musste Außen Tim Peter verletzt vom Feld und durch den nicht fitten Jori Mantha ersetzt werden.

Auch Gedanken an das noch anstehende Pokalduell sind bei der SVG noch in weiter Ferne. „Wir gehen step by step voran, wollen jetzt erstmal ein gutes Spiel machen. Und dann auch in den nächsten beiden Heimspielen. Wir wollen mit Siegen weiter Selbstvertrauen aufbauen“, gibt Hübner die Parole aus.

NEWS aus der Liga

Die TSV Giesen Grizzlys schwenken freiwillig auf Geisterspiele um: Wegen der stetig steigenden Inzidenzen und Hospitalisierungsquoten in der Corona-Pandemie haben die Vereinsverantwortlichen beschlossen, ihre beiden im Dezember anstehenden Heimspiele ohne Zuschauer auszutragen.

Neu angesetzt auf den 22. Dezember wurde jetzt das Spiel der Netzhoppers KW-Bestensee in Frankfurt, das wegen Coronafällen bei den Brandenburgern Mitte November ausgefallen war.

NEWS aus der Szene

Mit einem 3:0 (26:24, 25:16, 25:21)-Erfolg gegen Novi Sad/Serbien starteten die Berlin Volleys in die Champions League. Vor 2003 Zuschauern waren Patch (16), Schott (15) und Carle (10) die besten Scorer. Nur 207 Fans verloren sich in der Ulmer Arena bei der 2:3 (18:25, 25:23, 16:25, 25:22, 9:15)-Auftaktpleite des VfB Friedrichshafen gegen Roeselare. Beste VfB-Scorer: Cacic (19), Hirsch (16), Vicentin (8).

Mit einem 3:2 (28:26, 19:25, 25:21, 21:25, 15:11)-Hinspielerfolg bei Dinamo Bukarest/Rumänien stiegen die United Volleys Frankfurt in den CEV Cup ein und haben damit gute Aussichten auf das Achtelfinale. Beste Scorer der Hessen: Malescha (28), Lindberg und Staples (je 14).

Das Präsidium des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes (NWVV, Niedersachsen und Bremen) hat nach einem Online-Vereinsdialog wegen der Corona-Lage eine Unterbrechung der Saison im NWVV für den gesamten Spielbetrieb/Jugendspielbetrieb bis zum 21. Januar 2022 beschlossen. Damit ruht ab sofort in allen Ligen unterhalb der Regionalliga der Ball.

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