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Ines Laube übernimmt SVG-Zweitvertretung zur Saison 2026/27

Ines Laube unterzeichnet ihren Vertrag mit der SVG Lüneburg als Trainerin der 2. Herrenmannschaft. Links im Bild Olaf Strietzel.

Bei der SVG Lüneburg ist eine wichtige Personalentscheidung mit Blick auf die Zukunft gefallen: Ines Laube kehrt zur kommenden Saison 2026/27 zur SVG zurück und übernimmt als hauptverantwortliche Trainerin die 2. Herrenmannschaft. Sie folgt auf den bisherigen Spielertrainer Michel Schlien. Die entsprechende Vereinbarung mit der Spielgemeinschaft wurde in dieser Woche unterzeichnet.

In der abgelaufenen Saison 2025/26 war Laube vor allem beim Eimsbütteler TV tätig. Dort arbeitete sie als Sportliche Leiterin der Damen-Erstligamannschaft „ETV Hamburger Volksbank Volleys“.

„Mir hat die Aufgabe beim ETV super viel Spaß gemacht, aber mein Lebensmittelpunkt ist aktuell in Lüneburg“, erklärt Laube. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei der SVG.“

Bereits in der vergangenen Saison hatte Laube die zweite Herrenmannschaft der SVG punktuell unterstützt. Hintergrund war, dass Michel Schlien um Entlastung gebeten hatte. Nun übernimmt sie das Team dauerhaft und soll eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung des Unterbaus der Profimannschaft spielen.

Aus der Spielgemeinschaft heißt es dazu: „Wir sind extrem glücklich darüber, mit Ines Laube eine fachlich und menschlich hervorragend aufgestellte Trainerin für den Unterbau unserer Profis gewonnen zu haben. Trotz ihres jungen Alters hat sie bereits enorm viele Erfahrungen sammeln können.“

Noch offen ist derzeit, in welcher Liga die zweite Herrenmannschaft in der kommenden Saison antreten wird. Sportlich belegte das Team in der abgelaufenen Spielzeit der 3. Liga West den zehnten Tabellenplatz, der den Abstieg in die Regionalliga Nordwest bedeuten würde. Die Spielgemeinschaft hat jedoch einen Antrag auf den Verbleib in der 3. Liga gestellt. Je nachdem, wie viele Mannschaften aus der 2. Liga absteigen oder aus der Regionalliga aufsteigen, könnten noch Plätze frei werden.

Die Chancen auf den Klassenerhalt am Grünen Tisch gelten zwar als gering, dennoch hofft die SVG auf einen Verbleib in der 3. Liga. Ein Abstieg hätte zudem weitreichende Folgen: Die 3. Herrenmannschaft der SVG krönte eine starke Saison in der Oberliga mit der Meisterschaft, dürfte jedoch nicht in die Regionalliga aufsteigen, falls die zweite Mannschaft dorthin absteigen muss. Eine endgültige Entscheidung über die Ligeneinteilung soll bis Ende Mai fallen.