Harter Arbeiter, der nie genug bekommt
Zuspieler will weiter lernen und mit der SVG vorankommen

Sein Talent hat er auf Anhieb nachdrücklich unter Beweis gestellt und unter Beweis stellen dürfen. Angesichts allgemeiner Zufriedenheit über die erste Saison bei den LüneHünen ist es deshalb folgerichtig, das Zuspieler Gijs van Solkema weiterhin das Trikot der SVG Lüneburg trägt.

Der junge Holländer, der um ein Jahr verlängert hat und im Mai gerade erst 20 Jahre alt geworden ist, kam vor einem Jahr vom Erstligisten TT Papendal Arnhem aus dem Nachbarland – das Talente-Team aus einem Leistungszentrum, vergleichbar mit VC Olympia Berlin hierzulande. Dort hatte er sich auch in die Junioren-Nationalmannschaft gespielt. Mit dem zusammen trainiert er gerade wieder im nationalen Olympic Centre, manchmal auch in Hollands A-Team, das sich dort ebenfalls aufhält.

 

Gleich im ersten Jahr viel Einsatzzeit

Und in Lüneburg bestätigte van Solkema den guten Ruf, der ihm vorauseilte, hatte am Ende 18 Pflichtspiel-Einsätze (von 25 möglichen) in der Bilanz stehen, davon einige auch in der Startformation, weil er phasenweise leicht die Nase vorn hatte vor seinem Konkurrenten Adam Kocian. Im Saisonverlauf wurde er so auch immer selbstbewusster, war dann selbst in allen drei Playoff-Spielen gegen Berlin auf dem Feld, im ersten Duell sogar in der Start-6 und in allen drei Sätzen.

„Mich hat sehr gefreut, wie fokussiert und lernwillig er war und wie er alles angenommen hat. Er hat sich gut entwickelt, auf seiner Position Druck gemacht und sich die Chancen verdient. Und als er signalisiert hat, dass er bleiben möchte, haben wir uns problemlos geeinigt“, erzählt Chefcoach Stefan Hübner und charakterisiert das Zuspiel-Talent geradezu als Trainings-Weltmeister: „Gijs kriegt nie genug, er ist ein harter Arbeiter und immer lernbegierig.“

„Ich bin einfach glücklich, dass ich verlängern konnte. Ich habe das Gefühl, dass ich mich in der letzten Saison schon um einiges verbessert habe, glaube aber auch, dass ich noch viel lernen und Erfahrungen sammeln muss. Und das geht in Lüneburg gut. Dort fühle ich mich einfach wohl mit dem Staff, mit den Leuten im Club, mit den Fans“, gab es van Solkema keinen Zweifel, ans erste Jahr noch eins dranzuhängen.

Der stets freundlich lächelnde, bei den Fans beliebte Youngster, der in der Kleinstadt Drachten geboren ist, hatte sich auch schnell integriert, in der Stadt und im Team. „Mit den Spielern, die wir hatten, war das einfach eine tolle Mannschaft. Und ich bin sicher, dass wir in der neuen Saison eine ähnliche Gruppe mit tollen Jungs haben werden. Mein Ziel ist es, mich weiter zu verbessern und ich will versuchen, so wertvoll wie möglich für die SVG zu sein.“