Hauptrunde weiterhin in der Gellersenhalle. Playoffs in Hamburg.

Das ist eine freudige Mitteilung für alle Sport-Fans der Gellersenhalle die regelmäßig Heimspiele der SVG Lüneburg besuchen. Aus dem Machtzentrum des Deutschen Volleyballs, der Zentrale der Volleyball Bundesliga in Berlin, erhielt die SVG Lüneburg die Mitteilung, dass der Vorstand kurz vor einem Beschluss über eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für die Gellersenhalle steht. Diese Entscheidung gibt der SVG Lüneburg die benötigte Planungssicherheit für die Saison 2017/2018 bis zur Fertigstellung einer wettkampfgerechten Arena in Lüneburg. Aber: Playoff-Spiele wird die SVG Lüneburg zukünftig jedoch in Hamburg austragen müssen. Gespräche seitens des Vereins mit der Freien und Hansestadt Hamburg, die ihre Unterstützung signalisiert hat und mit den Hallenbetreibern in Hamburg laufen bereits auf Hochtouren.

Eine Entscheidung der VBL war notwendig geworden, da es bei der Umsetzung der Arena zu Verzögerungen gekommen ist. Grundlage für eine Ausnahmegenehmigung ist nach Aussage der Liga  eine verbindliche Roadmap auf dem Weg zu einer wettkampfgerechten Halle.

 

Beteiligte begrüßen Entscheidung der Liga

„Dass es in Lüneburg zu Verzögerungen mit dem Hallenprojekt gekommen ist, weil Investor und Betreiberkonzept verändert wurden, können wir nicht dem Verein anlasten“, erklärt Jung. „Mit der Vereinsführung werden wir in Kürze einen neuen Zeitplan abstimmen, der Grundlage für die Verlängerung der Ausnahmegenehmigung ist.“

Gellersenhalle Fans Clage Reppenstedt

Weitere Ausnahmeregelungen wurden für die Bundesligastandorte Herrsching (Ammersee) und Aachen in Aussicht gestellt.

„Das ist das richtige Zeichen der Volleyball Bundesliga. Wir tun alles, um zukünftig in einer wettkampfgerechten Arena zu spielen. Ein Bau solcher Arena ist jedoch ein Projekt, dass nie exakt geplant werden kann. Die Playoff-Spiele stellen uns natürlich vor besondere finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Aber damit werden wir leben müssen und zählen auf die Unterstützung aller Sportfans aus der Region bei unseren Spielen in Hamburg“, so Andreas Bahlburg.

Ähnlich äußerte sich auf SVG Trainer Stefan Hübner:

„Wir benötigen eine neue Halle, ohne Frage. Jetzt wissen wir woran wir sind und zählen weiterhin auf die Unterstützung der lokalen Politik in Stadt und Kreis für einen zeitnahen Baubeginn, damit wir die nächsten Stufen als Botschafter für die Region erklimmen können.“

Die Pressemitteilung der Volleyball Bundesliga im Original-Text. Hier klicken.