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Er sorgt für den “roten Faden” bei den Talenten

Maximilian Ströbl ist neuer Trainer für den Leistungs-Nachwuchs

Es ist der nächste Baustein für die Entwicklung der SVG: Maximilian Ströbl hat zum Wochenbeginn die Aufgabe als hauptamtlicher Nachwuchstrainer bei der Spielbetriebs-GmbH übernommen. Der 29-jährige soll den ambitionierten Nachwuchs zwischen Kinder- und Erwachsenenbereich fördern und entwickeln, ihn auf den Leistungsbereich vorbereiten. “Ziel ist ein Konzept, ein roter Faden durch den Verein, vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter”, bringt Ströbl das Vorhaben auf den Punkt.

Der Wechsel nach Lüneburg war vor wenigen Wochen noch ein Spaß-Thema. Denn Ströbl hatte seinen A-Trainerschein-Lehrgang gemeinsam mit SVG-Co-Trainer Tyler Koslowsky absolviert. “Da kam die Verbindung zu Lüneburg auf. Als er mir Lüneburg gezeigt hat, hat er noch gesagt: ‘Nächstes Jahr kannst Du hier sein …’”, erinnert sich Ströbl lachend.

Der gebürtige Bayer kommt mit viel Volleyball-Erfahrung. Er spielte unter anderem mit Solingen und den Grizzlys Giesen in der 2. und 1. Bundesliga. Dabei stand er sogar der SVG schon gegenüber, wie beim 3:2-Sieg der LüneHünen bei den Grizzlys im März 2019.

Es folgten mit Moers und Braunschweig weitere Stationen in der 2. und 3. Liga. Zuletzt spielte er mit SF Aligse in der Dritten Liga. Beim Klub aus Lehrte in der Region Hannover führte eine Knieverletzung 2023 zum Karriere-Aus.

“Lüneburg ist eine gute Adresse, ein gutes Umfeld – und die Aufgabe sehr spannend”, ist Ströbl von der SVG angetan. “Hier kann ich Verantwortung übernehmen und etwas entwickeln. Außerdem gibt es eine sehr gute Trainerdichte, wo man viel lernen kann. Da gibt es aktuell nichts Besseres”, weiß er um Wachstum, Entwicklungsstand und Struktur an der Ilmenau. In Aligse war er zuletzt Co-Trainer, fand schnell Gefallen an der Rolle am Spielfeldrand. “Viele Erfahrungen habe ich als Spieler selbst gemacht” – die will er jetzt an den SVG-Nachwuchs weitergeben.

(gm)