Da werden die Beine schwer - die Sandwühler nach zwei Stunden Training in glühender Sonne

Heiße Matches in heißem Sand

Beachvolleyball hat derzeit vielerorts Hochkonjunktur

Nach und nach steigen jetzt die Bundesligisten wieder ins Training ein. Nach der SVG und Düren in der letzten Woche begannen nun die Berlin Volleys, Friedrichshafen und Giesen ihr Vorbereitungsprogramm.

Die Mannen von SVG-Chefcoach Stefan Hübner sind seit Montag auch vollständig, nachdem das verspätet eingetroffene Trio aus den USA die Corona-Testung ebenso ohne Befund absolviert hat wie zuvor schon der Rest der Mannschaft und die Trainer. Neben Krafttraining steht inzwischen auch Balltraining auf dem Plan, teils in der Halle, teils im Sand. Mittelblocker Dalton Solbrig, der eine Fußverletzung mitgebracht hat, absolviert aber zunächst vor allem ein Reha-Programm.

Angesichts des hochsommerlichen Wetters stehen in dieser Woche auch zwei Trainingseinheiten mit dem Ball auf der Beachvolleyball-Anlage auf dem Programm – zwar schweißtreibend, aber dennoch mit großem Spaß von den LüneHünen absolviert, wie die in Fotos festgehaltenen Trainingseindrücke zeigen. Phasenweise war dabei sogar Solbrig dabei, ohne natürlich zu springen.

Am vergangenen Wochenende hatte das Turnier der Top-Teams in Düsseldorf angestanden. Es gewann der frühere LüneHüne Julius Thole mit dem holländischen Ex-Weltmeister Alexander Brouwer, der einsprang, weil Tholes sonstiger Partner Clemens Wickler angeschlagen war. Richard Peemüller von der SVG und sein Partner Manuel Harms (Fellbach) wurden in ihrem Pool Vierte mit einem Sieg (bei drei Niederlagen) gegen die Giesener Bundesliga-Hallenspieler Janis Hopt/Stijn van Tilburg.

Diese Turnierserie inklusive der „Road to Timmendorf“, wo es noch um die letzten DM-Tickets geht, zieht nun um nach Hamburg – weiter aber ohne Fans. Am kommenden Wochenende sind wieder die Frauen dran, am 21. bis 23. August dann letztmals die Männer.