„Das ist noch nicht das Ende“, so kurz und knapp beschreibt SVG Geschäftsführer die Ausgangslage der SVG Lüneburg vor dem zweiten Halbfinalspiel gegen die Berlin Recycling Volleys am Samstagabend um 20 Uhr in der Gellersenhalle. Die Ausgangslage ist dabei klar: Verliert die SVG, ist die Saison beendet. Gewinnen die selbsternannten LüneHünen kommt es am Donnerstag, den 21. April um 19:30 Uhr zum Entscheidungsspiel in der Max-Schmeling-Halle.

Bisher konnte die SVG Lüneburg ihre beiden Spiele gegen die Berliner in der heimischen Gellersenhalle jeweils gewinnen. Bereits im ersten Spiel kratzten die Lüneburger in Berlin bereits an der Sensation den amtierenden Pokalsieger und Europapokalsieger zu besiegen. Den Berlinern wird dabei ein großer Vorteil aus dem Hinspiel fehlen. Insbesondere aus der eigenen Abwehr weit hinter dem eigenen Feld waren die Berliner den Lüneburgern im Zuspiel um den überragenden Libero Erik Shoji überlegen. „Solch Zuspiele sind in unserer Halle auf Grund der Deckenhöhe aber nicht möglich“, sagt Bahlburg. Und so dürfte es einmal mehr auf den Aufschlag der beiden Teams ankommen. Beide Teams suchten im Hinspiel mit ihren Aufschlägen fast durchgehend einen Spieler aus dem gegnerischen Team. Die Berliner schlugen immer wieder brachial auf den Kanadier Nick del Bianco auf. Die SVG suchte den Berliner Riesen Robert Kromm. „Es wird auch ein Psycho-Spiel“, sagt SVG Kapitän Scott Kevorken. „Wir müssen es schaffen, dass das Spiel eng wird, dann haben wir eine sehr gute Chance. An Selbstvertrauen mangelt es uns jedenfalls nicht“, so Kevorken. Druck dürften auch die Berliner verspüren, denn auf ein Entscheidungsspiel könnten die Hauptstädter sicherlich gut verzichten. Am Samstagabend um 22 Uhr wird es dann die Antwort geben, ob dieses das Ende der Saison für die Lüneburger war oder nicht. Mit Platz 3 haben die Lüneburger ihr Soll zumindestens bereits mehr als erfüllt.