Mit einer starken Angriffsivleistung hat die SVG Lüneburg gegen Netzhoppers SolWo Königspark KW 3:0 gewonnen. „Heute war unser Angriff einfach gut“, resümierte SVG Coach Stefan Hübner, obwohl es seiner Mannschaft lange Zeit nicht gelang, sich entscheidend abzusetzen.

Mit Sand im Getriebe der Lüne Hünen ging es in den ersten Satz. Eine hohe Fehlerquote im Aufschlag hielt die Netzhoppers im Spiel (7:4; 12:12). Einzig der Block stand immer wieder gut und brachte die Gäste zur Verzweiflung. Daher gelang es keinem der beiden Teams sich abzusetzen (15:16, 20:20). Auch eine Auszeit von Lüneburg-Coach Stefan Hübner brachte keine Souveränität zum Satzfinale, den sich die SVG dann am Ende umkämpft mit 29:27 holte. „Wir hatten eigentlich die ganze Zeit den Gegner unter Kontrolle, aber wir haben heute einfach zu viele unnötige Fehler gemacht und sie damit im Spiel gehalten“, lautete das Fazit des Lüneburger Trainers Hübner.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nicht viel. Die Netzhoppers zogen sogar auf 5:8 davon. Stefan Hübner schien klare Worte zur technischen Auszeit gefunden zu haben. Mit Aufschlag von Noah Baxpöhler gelangen 5 Punkte in Serie (10:8), eine Führung, die die LüneHünen nicht mehr abgeben sollten (16:13; 20:18). SVG-Zuspieler Gijs van Solkema servierte stark bis zum ersten Satzball (24:19), sodass dieser ungefährdet an die SVG ging (25:20).

Nach der Pause gab es auch wieder einen holprigen Start, die Fehlerquote auf beiden Seiten war beträchtlich (5:6). Erneut war es van Solkema der mit einer kleinen Aufschlagserie die Gellersenhölle entfachte. Immer wieder punkteten Michel Schlien sowie MVP Cody Kessel durch die Mitte. Zur zweiten technischen Auszeit lag Lüneburg deutlich mit 16:10 vorn und ließ jetzt auch keine Zweifel mehr aufkommen (19:12; 23:17). Mit dem dritten Matchball  zum 25:20 machten sie das 3:0 perfekt.

Insgesamt setzt die SVG Lüneburg damit Ihren Höhenflug, insbesondere in der Gellersenhölle weiterhin fort.