Zum Hauptinhalt springen

Zwei gute polnische Bekannte …

Champions League mit einem Heimspiel gegen Sporting Lissabon

Losglück fühlt sich definitiv anders an. Bei der Auslosung der Champions League 2025/26 hat die SVG Lüneburg einen schweren Pool für die Gruppenphase (offizielle Bezeichnung: 4. Runde) erwischt. Gegner sind bei der dritten Teilnahme des deutschen Vizemeisters in Folge ab Dezember die polnischen Topteams Aluron CMC Warta Zawiercie (Vizemeister) und Asseco Resovia Rzeszow sowie Portugals Meister Sporting CP Lissabon.

Leicht ist in der Königsklasse mit den 20 besten Teams Europas aus der vergangenen Saison zwar kein Gegner, diese Zusammenstellung aber trübte dann doch ein wenig die Vorfreude. Denn gleich einen Doppelpack aus der PlusLiga zugelost zu bekommen, ist für sich schon ein Brett – und dann auch noch zwei alte Bekannte. Da stöhnte wohl mancher Beobachter der Zeremonie am Stream auf, der hoffte, neue Kontrahenten zu Gesicht zu bekommen. Allerdings hat sich bei dem Duo personell einiges geändert, und es werden wieder viele – auch neue – Stars in die LKH Arena kommen. Die Gegner stellen wir dann noch ausführlich vor, noch sind ja nicht alle Kaderplanungen abgeschlossen bzw. veröffentlicht.

Genaue Termine werden von Clubs noch abgestimmt

Auch Bernd Schlesinger hatte sich etwas anderes vorgestellt, „aber das ist ja kein Wunschkonzert, und wir sind froh, dass wir zum dritten Mal in Folge Champions League spielen können“, so der Sportliche Leiter der SVG. Der war zudem überrascht, dass es gegen zwei Gegner aus dem gleichen Land geht. So etwas ist ja eigentlich in der Gruppenphase ausgeschlossen – für die Teams mit einer Wildcard, in diesem Fall Rzeszow, gilt das allerdings nicht, wie während der Auslosung erklärt wurde.

Zuvor war die SVG zunächst in Pool C mit Berlin gelost worden, rückte dann aber nach dem Prinzip „von links nach rechts“ einen Pool weiter zu Gruppenkopf Zawiercie. Dieses von Bundestrainer Michal Winiarski gecoachte Team war zuletzt im Viertelfinale Endstation auf dem Siegeszug der SVG und kam dann beim Final4-Turnier auch ins Endspiel und unterlag Perugia nur knapp 2:3.

„Sportlich ist es natürlich attraktiv, sich mit einem Finalisten der letzten Saison zu messen. Aber insgesamt sind unser Pool D und der Pool B die mit Abstand stärksten“, ordnet Schlesinger das Ergebnis der Zeremonie ein. Und weiter: „Zwei Gegner aus der starken polnischen Liga sind natürlich die hohen Favoriten für die ersten beiden Plätze und das Weiterkommen. Lissabon wird interessant – wenn wir im Europapokal bleiben wollen, müssen wir die hinter uns lassen. Alles andere ist Wunschdenken. Aber vielleicht gelingt uns ja auch eine Überraschung.“

Fest steht, dass es im Dezember mit einem Heimspiel gegen Lissabon losgeht, die Reihenfolge der Paarungen gibt ein besonderer Schlüssel vor. Im neuen Jahr folgt dann eine Reise nach Rzeszow, danach kommt Zawiercie und noch im Januar Rzeszow zum Rückspiel in die LKH Arena. Zum Abschluss stehen Auswärtsspiele in Lissabon und Zawiercie an. Die exakten Termine müssen zwischen den Vereinen nun noch abgestimmt werden, Fans können sich aber zumindest schon einmal die Zeitfenster vormerken: 9. – 11. Dezember, 6. – 8. Januar, 20. – 22. Januar, 27. – 29. Januar, 10. – 12. Februar und 18. Februar – dieser Termin steht fest, weil am letzten Spieltag alle gleichzeitig antreten müssen.

(hre)

Volleyball-Bundesliga