Mit der Fahrt zum Rekordmeister beim VFB Friedrichshafen erfüllt sich für die SVG Lüneburg ein kleiner Traum. Vor einigen Jahren hätten wohl nur wenige der SVG Lüneburg zugetraut, eines Tages mit dem Rekordmeister Friedrichshafen um Punkte zu kämpfen.

Doch momentan spielt der VFB Friedrichshafen noch in einer anderen Liga. Wirtschaftlich und sportlich zählen die Friedrichshafener mit ihrem Erfolgscoach Stelian Moculescu nämlich zum besten, was die Republik zu bieten hat. Und das die Friedrichshafener sich nicht damit begnügen möchten zukünftig hinter den BR Volleys nur die Nummer zwei in Deutschland zu sein, untermauerten sie am vergangenen Donnerstag im Viertelfinale gegen Berlin eindrucksvoll. Mit 3:0 fegten die Jungs vom Bodensee die Berliner aus der Halle. Pikant, wenn man bedenkt, dass die BR Volleys seit Jahren mit aller Vehemenz versuchen, endlich wieder einmal den Pokal zu gewinnen.

Doch die SVG Lüneburg hat nach fünf Siegen in dieser Saison beim Gastspiel in Friedrichshafen nicht viel zu verlieren. „Wir wollen immer etwas mitnehmen und wenn es nur ein Satz ist“, gibt sich SVG Trainer Hübner dementsprechend kämpferisch. Das Spiel gegen Friedrichshafen ist zudem das letzte der Hinrunde. „Wir haben unsere Ziele bisher erreicht, welcher Hinrundenabschluss könnte da schöner sein als ein Gastspiel bei einer der erfolgreichsten Mannschaften Europas“, freut sich Bahlburg auf das Spiel.

Das Spiel gegen Friedrichshafen findet am Sonntag um 18 Uhr statt. Anschließend macht sich der SVG Tross direkt auf den Weg nach Rottenburg, von wo aus es am Dienstag weiter zum Viertelfinalspiel gegen Fellbach geht.