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Trainingsteam wächst weiter

Eine Woche nach dem Trainingsstart für die kommende Bundesliga-Saison sind nun zwei weitere Akteure eingetroffen. Axel Larsen und Diagonalangriff-Neuzugang Axel Enlund vergrößern die aktuelle Trainingsgruppe auf neun LüneHünen.

Während Larsen in seine zweite SVG-Saison geht, sammelt Enlund die ersten Eindrücke. Am Montagvormittag absolvierte der schwedische Youngster seine erste Krafteinheit mit den neuen Kollegen in der Gellersenhalle. Sein Eindruck: „Alle waren total nett. Und gleichzeitig ist es eine sehr professionelle Umgebung.“

Sonntag war Enlund am Hamburger Flughafen gelandet. Für einen näheren Blick auf Lüneburg war bislang noch keine Zeit („Eine Kirche habe ich gesehen“) – aber dafür wird es noch genug Gelegenheit geben. Zunächst steht der Start in den Trainingsalltag an. „Und auch um die Schule muss ich mich kümmern. Ich werde genauso weiter lernen wie in Schweden, ein paar Noten und Leistungen kann ich von hier aus absolvieren. Und ein paar Mal muss ich nach Schweden reisen und Prüfungen ablegen. Das braucht etwas Disziplin“, weiß der knapp 18-Jährige um das Pensum. „Das wird eine neue Erfahrung.“

Dass mit Daniel Gruvaeus ein weiterer Schwede zum SVG-Kader gehört, macht es für Enlund leichter. „Das ist wirklich gut. Er kann mir sagen, worauf ich achten sollte – und gut, dass jemand auch Schwedisch spricht“, sagt Enlund lachend, obwohl er bereits länger Deutsch lernt. „Und dann steht auch bald der Führerschein an“, hat Enlund im Blick.

In der ersten Woche ist auch seine Mutter Julia dabei. „Bisher fühlt sich alles gut und aufregend an“, beschreibt sie beim Besuch des SVG-Geschäftsstelle ihre ersten Eindrücke. Gänzlich neu ist eine gewisse Entfernung zu ihrem Sohn nicht: „Axel ist ja schon vor drei Jahren ausgezogen“, blickt sie auf den Sprung ins Volleyball-Internat zurück. Dass er jetzt in Lüneburg spielt, hat für sie sogar Vorteile – trotz der Ländergrenzen dazwischen: „Der Weg ist für uns kürzer, wenn wir ihn sehen wollen“, spielt sie auf die weite Entfernung zum bisherigen Internat in Schweden an. „Wir werden ihn wohl öfter besuchen.“ Auch sonst sieht sie im Schritt nach Deutschland eine gute Entscheidung: „Das war die beste Option. Die Kultur ist ähnlich wie in Schweden – und Lüneburg ist eine großartige Stadt, nicht zu groß, nicht zu klein. Hier kann man sich gut entwickeln.“

(gm)

Volleyball-Bundesliga