
Lange Zwangspause für „TK“
In fünf Jahren als Spieler der SVG war Tyler Koslowsky nie verletzt – nun als Co-Trainer hat es den Kanadier richtig erwischt. Der 32-Jährige hat sich die rechte Achillessehne gerissen. „In einem Trainingsspiel Zwei gegen Zwei, bei dem ich mitgemacht habe, ist es bei einem Schritt rückwärts passiert“, erzählt der Ex-Libero und erinnert sich an früher: „Als Spieler der SVG war ich nur einmal in der Corona-Zeit nicht dabei. Und wirklich verletzt war ich auch nur einmal in Kanada, eine Gehirnerschütterung in der College-Zeit.“
Wochenlang ist er nun krank geschrieben, muss den Fuß schonen, möglichst hoch lagern, einen Spezialschuh tragen und an Krücken laufen. Derzeit sieht es so aus, dass eine konservative Behandlung zur Heilung reicht, eine Operation wahrscheinlich nicht nötig ist – an der Dauer des monatelangen Genesungsprozesses ändert das jedoch wenig. Vertreten wird er zunächst einmal von der früheren Co-Trainerin Ines Laube, so war es auch schon am Mittwoch gegen Piacenza.
In der Arena war „TK“ dennoch, wie viele Fans wahrscheinlich gesehen haben. Er saß neben Scout Christian Knospe hinter der Bande. „Wie sonst an der Seite auf den Trainerstühlen wäre es zu gefährlich. Ich wollte aber helfen und kann auch nicht nur zuhause sitzen“, klärt er auf. Dort führte er Statistiken zum Gegner. „Zum Rückspiel fahre ich aber nicht mit, auch nicht jetzt am Sonntag nach Düren. Wie es danach weitergeht, muss man mal sehen.“
(hre)