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Alles bereit für einen großen Abend

Mannheim erwartet die Pokalfinalisten

Das erste Volleyball-Highlight des Jahres rückt näher: Am Samstag (19 Uhr) steigt das Zoi DVV-Pokalfinale der Männer zwischen der SVG und dem VfB Friedrichshafen, zuvor duellieren sich bereits die Frauenteams Allianz MTV Stuttgart und VfB Suhl Lotto Thüringen.

Die LüneHünen absolvierten nach einer siebenstündigen Anreise per Bus am Freitagabend eine erste Trainingseinheit in der Arena. “We are ready to go, it looks good”, gab Chefcoach Stefan Hübner seinem Team danach mit auf den Weg.

Auch sonst wirkt das SVG-Team entspannt-fokussiert. “Es sieht gut aus”, findet auch Axel Larsen. “Nach der langen Bustour war das eine richtig gute Einheit. Jeder wirkt bereit. Außerdem hatten wir die erste volle Trainingswoche zu Hause seit etwa zwei Monaten. Körperlich sind wir also bereit – jetzt kommt es darauf an, wie wir mental da sind, auf 12.000 Leute reagieren oder auf das, was Friedrichshafen macht. Ich denke, wir sind mehr bereit als je zuvor”, findet der Außenangreifer.

Sein Eindruck: “Es wirkt alles relativ üblich. wir übertreiben nichts, es macht keiner etwas anderes als sonst. Wir sind auf dem passenden Level von Vorfreude, Aufregung und Druck.” Larsens Erwartung für den Samstagabend: “Wir erwarten ein VfB-Team, das alles raushaut, was es hat – mehr als in jedem anderen Spiel gegen uns zuvor. Es wird am Ende darauf ankommen, wer mit dem Druck am besten klarkommt.” Auch für den Dänen wird es eine neue Erfahrung: “Das ist die größte Kulisse, vor der ich je gespielt habe. Mit dem Nationalteam habe ich vor mehr als 8000 Leuten gegen die Türkei gespielt – aber das hier schlägt das. Das wird crazy. Und ich hoffe, wir haben die größere Zahl an Fans …”

Chris Byam hatte beim Weg in die SVG-Kabine übrigens ein verschmitztes Lächeln im Gesicht. Weil die Kabine der LüneHünen in der benachbarten Trainingshalle von DEL-Klub Adler Mannheim liegt, rief er seinen Teamkollegen – ganz Kanadier – zu: “Kommt, wir spielen noch eine Runde Eishockey …!”

(gm)

Sie gehören bei den Finalspielen in Mannheim dazu, sind somit zum letzten Mal im Einsatz: Junge Volleyballer des Heidelberger Turnvereins sorgen als Ballroller und Wischer für einen guten Ablauf – und als Fahnenträger auch für den würdigen Finalrahmen. Ihr Verein ist schon seit der Mannheim-Premiere 2016 dabei. „Heute durften wir bei den Trainings aller Teams zuschauen“, waren die Jugendlichen aus der U12 bis U16 begeistert. „Wir freuen uns riesig drauf – es sind ja immerhin die besten Teams.“ Und wem drücken die Heidelberger im Männerfinale die Daumen? „Vielleicht ein bisschen mehr Friedrichshafen, weil es Baden-Württemberg ist“, gestehen sie – „aber man hat ja gesehen, dass Lüneburg zuletzt besser war“, wissen sie um die Ausgangslage. Ein Highlight-Erlebnis ist das Finale allemal: „Man kann Fotos mit den Spielern machen, Autogramme holen – wann kann man das denn sonst?“

Weitere Impressionen vom Freitag in der SAP-Arena: