
103 Tage SVG-Pause haben ein Ende
SVG startet mit der Vorbereitung auf die Saison 2026/27
Es geht wieder los! 103 Tage nach dem bislang letzten Spiel, dem Playoff-Finale am 6. Mai, traf sich das SVG-Team am Montagabend zur ersten Trainingseinheit der Saison. Acht Akteure aus dem LüneHünen-Kader waren schon dabei. Ein Quartett kommt aufgrund von Nationalteam-Aufgaben später (Santeri Välimaa, Axel Enlund, Patrick Rogers und Cory Schoenherr), Shane Holdaway kommt aus familiären Gründen in der nächsten Woche.
„Tag 1 – endlich!“, begann Chefcoach Stefan Hübner seine erste Ansprache, stellte dem Team danach das Funktionsteam rund ums Team sowie die Pläne für die nächsten Wochen vor. In drei größeren Blöcken geht es ab sofort in Richtung Saisonstart. „Erst viel Kraft, dann mehr und mehr Volleyball“ gab der Coach dafür Orientierung.
Zuerst geht’s um die Grundlagen
Zunächst aber ging’s um einen lockeren Einstieg: Ankommen, Eingewöhnen in den Alltag – und dann mit dem Kraftprogramm starten. „Erst Schulter und Knie vorbereiten, dann kommen die Brot-und-Butter-Skills“ ist die Leitlinie. Und auch ein paar SVG-Dinge waren schnell Thema: eine offene Kommunikation im Team und eine positive Einstellung im Training und den Spielen. „Für negative Gedanken ist keine Zeit“, blickte Hübner aufs schnelle, dynamische Geschehen im Saisonverlauf.
„We can just start“ hieß es nach zwanzig Minuten, wenig später flogen die Bälle für die ersten Übungen – und die SVG legte sichtbar wieder los. Spätestens jetzt hörten auch die neuen SVG-Akteure erstmals den Teamspruch: „Dance on two, one two dance!“ Schnell gab’s dann in der Einheit auch den ersten, gut gelaunten Smalltalk der neuen Teamkollegen.
Zwei Überraschungsgäste waren übrigens auch dabei: Joscha Kunstmann, bis zum Frühjahr drei Jahre lang ein LüneHüne, schaute kurz vor dem Start bei seinem neuen Klub Pallavolo Padova noch im SVG-Training vorbei, ließ im Brasilien-Jersey die Bälle fliegen.
Für noch mehr Staunen sorgte ein gut gelaunter Ex-LüneHüne. „Ich war gerade in der Nähe und dachte, ich schau‘ mal vorbei“, sagte Auke van de Kamp (von 2021 bis 2023 bei der SVG), als er grinsend in die LKH Arena kam. Ganz so zufällig war’s dann doch nicht: Der Neu-Co-Trainer des niederländischen Erstligisten Lycurgus Groningen hospitiert für einige Einheiten bei seinem Ex-Chef Stefan Hübner. van de Kamps Einstand: Eine Flasche Wein für das Kenner-Duo Stefan Hübner/Bernd Schlesinger.
(gm)
Impressionen vom Start:
Fotos: Anton Höfel



