Starkes Spiel von Krage gegen VCO

Ungefährdet blieben an diesem Abend die Punkte an der Ilmenau. Die Junioren des VCO Berlin unterlagen der SVG in der Lüneburger Gellersenhalle deutlich mit 3:0. Beeindruckend war in Reihen der LüneHünen vor allem der Auftritt von SVG-Youngster Florian Krage, der erstmalig in der ersten sechs stand und mit der überragenden Quote von sechs von sechs Angriffen nicht maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte, sondern in seiner ersten Bundesliga-Partie direkt MVP wurde.

SVG-Coach Stefan Hübner würfelte zu Beginn die Start-Sechs gehörig durcheinander: Jannik Pörner, Florian Krage, Mads Mollgard, Cody Kessel und Carlos Mora Sabate mit Immo Brüggemann eröffneten die Begegnung gegen die Berliner. Dass sich das Internatsteam nicht kampflos geschlagen geben würde, zeigte es von Beginn an. Mit  6:7 gingen sie sogar in Führung, es sollte aber die einzige Führung im ersten Satz bleiben. Immer wieder setze sich über rechts Pörner gegen den Berliner Block durch, Michel Schlien war ein ums andere Mal durch die Mitte erfolgreich. VCO blieb dran, konnte aber keine entscheidenden mehr Akzente setzen. Über 16:14 und 20:18 ging der erste Satz an die SVG (25:20).

Den besseren Start in den zweiten Satz erwischten die Berliner Gäste (6:8). Als Mats Mollgrad am Netz umknickte kamen die LüneHünen kurzzeitig ganz aus dem Tritt und liefen dem Rückstand weiter nach. Die Wende zugunsten der SVG brachte Carlos Morate Sabate mit einer Aufschlagserie zur 18:14-Führung, die Lüneburg nicht mehr hergab. Eric Fitterer machte den Satz zum 2:0 zu (25:20).

Hoch motiviert kamen die Mannen von Stefan Hübner aus der Pause. Schlien und Krage waren immer wieder durch die Mitte erfolgreich. Beim Stand von 14:10 durfte dann auch das Lüneburger Urgestein Patrick Kruse unter dem bekannten „höllischen“ Applaus des Publikums auf´s Feld.  Dominant bis zum Schlusspunkt ließen die LüneHünen nichts anbrennen. Dem Lüneburger MVP Florian Krage war es mit einem Ass vorbehalten, das Spiel mit einem glatten 3:0 zu beenden.