Die Volleyballer der SVG Lüneburg bleiben trotz stärker werdender Gegner in der Vorbereitung auf die neue Saison weiter ungeschlagen. Von einem Wochenend-Abstecher nach Holland brachte der Bundesligist jetzt drei Siege mit. Am Freitagabend beim 3:2 (21:25, 25:19, 25:22, 25:27, 18:16) gegen Champions-League-Starter Lycurgus Groningen tat sich die SVG zunächst etwas schwer, die Anfahrt mit dem Bus aus den Knochen zu schütteln und verlor den ersten Satz. Nachdem die Gäste den Spies umgedreht hatten, nahm Trainer Stefan Hübner einige Umstellungen vor und experimentierte, liess zum Beispiel Matthias Pompe Libero spielen und hatte mit Jannik Pörner und Ryan Sclater beide Diagonalangreifer auf dem Feld, wobei Sclater den Aussenangriff besetzte. Groningen nutzte diese Phase zum Satzausgleich, doch den Tiebreak entschied die SVG dann für sich.

 

Erfolge gegen Meister und Pokalgewinner

 

Am Sonnabend folgte ein Doppelauftritt in einer anderen, kleineren und flacheren Halle: erneut gegen Meister Groningen mit den Ex-Spielern Carlos Mora Sabate und Erik Mattson sowie gleich anschliessend gegen Hollands Pokalgewinner Orion Doetinchem, wobei beide Matches von vornherein über maximal drei Satze vereinbart wurden. Gegen Groningen gab es dieses Mal ein 3:0 (25:20, 25:13, 15:9), gegen Doetinchem einen 2:1 (25:21,23:25, 25:22)-Erfolg. „Das waren zwei gute Tage. Ich habe von der Mannschaft viele gute Sachen gesehen, aber auch Dinge wie den Aufschlag, wo wir noch Reserven haben“, wertete Coach Hübner die Vergleiche als wertvollen Tests, die auch das Verständnis zwischen Zuspielern und Angreifern weiter verbesserten. Und mit den Neuzugängen zeigte er sich „sehr, sehr zufrieden“. Nach einer Auswertung der Videos erwartet sich Hübner weitere Aufschlusse: „Da geht es dann um eine Reihe individueller Themen, viele Kleinigkeiten für jeden Einzelnen. Neben der Arbeit mit dem Team richtet sich der Fokus jetzt auch vermehrt darauf, was von jedem noch abgearbeitet werden soll.“