Auke van de Kamp

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Details zu Auke

  • Geburtsdatum:

    31.07.1995

  • Nationalität:

    Niederlande

  • Größe:

    202 cm

  • Gewicht:

    94 kg

  • Blockhöhe:

    329 cm

  • Spikehöhe:

    345 cm

  • Trikotnummer:

    5

  • Position:

    Außenangriff

  • Links- oder Rechtshänder:

    Rechtshänder

  • Bei der SVG seit:

    2021 / 2022

Auke im Interview

Life motto: We will see and else we will look. (it doesn’t translate in English)

Greatest experience/achievement in Volleyball: /

Worst defeat: losing 5th game in the finals after serving an ace on championship point, but it’s given out and lose after that.

Former clubs: /

My biggest weakness: my left linee

My biggest strength according to other people: making people laugh and my honesty

I wish I was good at…: singing

Food I’m addicted to: bread with cheese

Favorite drink: chocolate milk

Favorite music or song: John Mayer

Favorite actor or actress: Will Ferrell

Favorite activity besides Volleyball: music, drumming, enjoying nature

Most important on away trips: good music, decent chairs, working A/C

Why Volleyball?: I was tall and way too clumsy for football, Family player Volleyball, so was easy to switch.

Why SVG Lüneburg?: warm club, nice city, fun league

Profession/ field of Study: Social work

Nickame: Bauk

Any other hobbies?: learning Italian, cuddling with dogs, hanging with friends and family

Who is your hero?: /

What would you change about yourself if you could?: never ever have pain again anywhere

What motivates you to work hard?: It’s fun to work hard and feel fulfilled after it.

What is your proudest accomplishment?: getting back after my injury to be able to play here.

What is your favorite book to read?: Wheel of time

What would you sing at Karaoke night?: John Mayer „Your body is a wonderland“ for the ladies

What is the best gift you have been given?: for my 23rd birthday invited all my friends and had one of the best nights ever as a present

If you could share a meal with any 3 individuals, living or dead, who would they be?: Jesus ( to see if he really could do all that stuff), Will Ferrell, Rihanna (childhood crush)

What’s your favorite family tradition?: food and eating

What celebrity would you like to meet at Starbucks for a cup of coffee?: John Mayer

Where do you see yourself in 10 years?: having my second kid, 2 dogs, happy wife.

Personal goal for the upcoming season?: First goal is to stay healthy. Besides that fully enjoy playing in the new gym with hopefully no covid restrictions, the european games and just have fun.

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Biografie

Energie-Schub auch in neuer Saison

Auke van de Kamp will weiter Spaß machen und Spaß haben

Einfach mitreißend – diese zwei Worte beschreiben ebenso knapp wie treffend einen Spieler, der im Sommer 2021 zur SVG kam und seinen Vertrag nun verlängert hat: Auke van de Kamp, mitreißend durch sein herzerfrischendes Auftreten außerhalb des Spielfeldes, mitreißend aber auch durch seine Aktionen im Match selbst.

Die Fans hatten den neuen 2,02 Meter großen LüneHünen schnell lieb gewonnen. Als „Energie-Biest“, als positiver Typ mit großer Ausstrahlung, war der Niederländer angekündigt worden. Und so trat er auch ohne Eingewöhnungsprobleme vom ersten Tag an auf, fühlte sich sofort wohl in der neuen Heimat und stand letztlich in allen Pflichtspielen auf dem Feld. Um einen Stammplatz in der Starting Six musste der Außenangreifer aber – hinter dem gesetzten Jordan Ewert – zunächst mit dem Brasilianer Arthur Nath kämpfen, zumal auch noch eine Verletzungspause vor dem Wechsel aus Groningen nachwirkte.

„Energie-Biest“ hat sofort alle mitgerissen

Doch van de Kamp arbeitete hart an seiner Fitness, und spätestens, als er Woche für Woche spielte, weil Nath in den Diagonalangriff gewechselt war, blühte der Holländer regelrecht auf, übernahm Verantwortung auf dem Court und riss die Nebenleute in vielen engen Situationen mit. Dabei erwarb er sich auch als starker Außenblocker gegen die gegnerischen Diagonalen viel Respekt in der Liga. „Insgesamt ist er einfach ein super Typ, immer gut gelaunt und mit der nötigen Lockerheit. So ein Spieler ist für ein Team Gold wert, erst Recht, wenn er sich mit der Aufgabe so identifiziert, wie das Auke hier tut. Es ist schön, dass er bleibt“, freut sich Trainer Stefan Hübner.

Diese Entscheidung fiel van de Kamp nicht schwer: „Ich hatte eine gute Zeit hier, schon allein, weil ich meist fit war. Das Ende war aber hart mit den zwei Niederlagen gegen Frankfurt. Ich denke, dass wir es besser machen können und freue mich auf eine weitere Saison – vielleicht mit dem Halbfinale in der Bundesliga und einem Gewinn des Pokals. Ich habe viel gelernt und bin jede Woche besser geworden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, für Lüneburg zu spielen. Die Fans sind fantastisch, die neue Arena ist unglaublich, der Staff und das Team sind einfach großartig,“ schwärmt der 26-Jährige, der im ersten Jahr seinen Aufschlag stark verbessert hat, auch einige Asse einstreute.

„Für mich ist wichtig, dass ich fit bin. Das war ich zum Schluss, wenn auch die Knie manchmal geschmerzt haben. Aber ich hoffe, dass ich dieses Problem mit gutem Training in diesem Sommer los werde“, blickt der Außenangreifer schon voraus. Deshalb verzichtete er auch auf eine Berufung ins Nationalteam, in dem er ja als Youngster schon mal eine gute Rolle spielte (EM-Teilnahme, Spiele in der World League). Stattdessen gönnte er sich zunächst lieber einen ausgiebigen Urlaub – und freut sich nun auf die neuen SVG-Aufgaben: „Ich möchte wieder viel spielen und mich weiter verbessern.“

Playoff-Finale Berlin verteidigt Titel

Also doch wieder die Berlin Recycling Volleys: Der Hauptstadt-Club hat in einer enorm spannenden Finalserie seinen Titel verteidigt und mit einem Sieg im fünften Schlagabtausch seine insgesamt 12. deutsche Meisterschaft gewonnen – nach zwei Niederlagen zum Auftakt. So einen Rückstand umzudrehen, ist bisher noch nie einem Team gelungen. Und auch eine Feier vor eigenen Fans, vor mehr als 8500 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle, war schon lange keinem Titelgewinner mehr vergönnt. In den letzten Jahren fiel die Entscheidung zugunsten des Meisters stets auswärts.

Beim Showdown der Bundesliga-Saison 2021/22, der einmal mehr beste Werbung für Volleyball war, wirkte sich wieder aus, dass Berlin – mit dem überragenden Timothee Carle – einfach die tiefere, bessere Bank hat. Samuel Tuia spielte dieses Mal gleich für den formschwachen Ruben Schott und lieferte, auf Diagonal wurde erneut Marek Sotola satte Punkte bringend für Ben Patch eingewechselt. Und als sich Friedrichshafen scheinbar auf alles eingestellt hatte, setzte Zuspieler Sergey Grankin verstärkt den nun endgültig abtretenden Mittelblocker Georg Klein – der für den langzeitverletzten Anton Brehme nochmal reaktiviert worden war – wirkungsvoll in Szene (67% Angriffsquote). Den Häflern half so letztlich auch die gute Form des Brasilianers Daniel Muniz und des erneut enorm starken Luciano Vicentin nichts. Der junge Argentinier unterstrich aber, dass er wohl die Entdeckung der Saison ist.